Sprechstunde
Shownotes
In dieser Episode wird unser Telefonat zur bunt gemischten Sprechstunde. Wir besprechen direkt am Hörer Probleme und Fragen aus dem realen Leben. Ob das soziale Miteinander im Kindergarten, die Konflikte auf dem Spielplatz, der klassische Streit unter Geschwistern oder das Gefühl der Überlastung im Familienalltag: Wir suchen gemeinsam nach Wegen und Lösungsansätzen. Hör rein und nimm wertvolle Impulse für deinen eigenen Alltag mit!
Dies und mehr bei Anruf…Sprechstunde!
Folge uns auf Instagram und diskutiere mit uns über die Themen der aktuellen Episoden: https://www.instagram.com/psychologie.doc.eli/ https://www.instagram.com/kinderphysio.karin/
Mehr von Elian: https://psychologie-elianzuercher.ch/ Mehr von Karin: https://karingraf-schlafberatung.ch/
Transkript anzeigen
00:00:08:
00:00:25: Herzlich Willkommen zu BRWF!
00:00:32: Hey, schön bist
00:00:34: du
00:00:34: da?
00:00:35: Nach unseren Sommerpausen steigen wir ein mit euch, mit einer bunt gemischten Sprechstunde.
00:00:42: Wir haben Fragen von älteren gesammelt aus unserem Alltag im Praxis, Spital und auch auf Social Media.
00:00:50: Diese Fragen begegnet uns ganz häufig und sie beschäftigt viele von euch.
00:00:56: Und darum möchten wir die für euch diskutieren beantworten und Impulse geben!
00:01:02: Die Inhalte der Fragen sind echt aus dem realen Leben, aber die Umstände und die Details haben wir natürlich anonymisiert und verändert.
00:01:11: Wir stellen es euch so dar, dass ihr euch beim Zulassen gut einfühlen
00:01:24: könnt!
00:01:29: dass sie gemerkt hat, er meldet sich nicht.
00:01:32: Er sinkt nicht mit im Unterricht.
00:01:35: Meistens ist er schon alleine und spielt in ihren Ecken für sich.
00:01:39: Mein Kind traut sich nicht zu anderen Ahnen gehen und bei ihnen spielen.
00:01:46: Aber der Heime ist voll auf Freude und sinkt laut mit.
00:01:50: Ich erkenne das gar nicht!
00:01:52: Mein Kind sagt, ich gehe gerne ins Kindergarten.
00:01:56: Und jetzt mache ich mir Sorgen ... Wie kann ich mich meinen Kindern unterstützen?
00:02:01: Als Mami kann ich hier mitfühlen.
00:02:04: Ich meine, man hört die Sorge von dem Mami und es möchte, dass es am Kind gut geht.
00:02:10: Es hat eine Meldung bekommen von der Lehrperson.
00:02:12: oder dann denken wir gleich so ... Was ist da los?
00:02:16: Als Fachperson als Psychologin ist eigentlich mein erstes Gedanke ... Wo ist ein Leidensdruck?
00:02:23: Hat das Kind selber einen Leidendruck?
00:02:27: Und gemäß Aussage vom Kind scheint das ja nicht falsch zu sein.
00:02:31: Und die Mutter selbst bemerkt daheim ja auch kein Leidens drauf.
00:02:36: Ja, da wollte ich fragen... Das hören wir beide immer wieder, haben wir vielleicht auch selber erlebt?
00:02:42: Dass der Hei ganz anders ist als in einer Schule oder jetzt im Kindergarten.
00:02:49: Das finde ich noch eine gute Frage von dir.
00:02:51: Wer hat den Leidensdruck?
00:02:52: Also wer leidet da unten?
00:02:54: Ja oder wo ist hier welchen, also ist hier
00:02:57: welche.
00:02:59: Wer hätte und ja wenn er da ist muss man natürlich ernst nehmen.
00:03:04: Und ich meine im Kindergarten würde ich jetzt zum ersten Mal zur Entspannung tendieren weil im Kindergart Da ist man wirklich noch weit weg von irgendwelchen Leistungen oder Noten.
00:03:15: Es gibt ja nicht, wo da irgendwie etwas erfüllt werden müsste.
00:03:19: Hier ist das Kind genau hier, dass es sich entwickeln kann und wachsen darf.
00:03:25: Weil ich richtig immer auch immer.
00:03:27: Und sich ausprobieren darf und das kennenlernen.
00:03:30: Ich muss mir natürlich jetzt mehr wissen, ob dieses Kind vorher schon ... Settings-Kent war vielleicht schon in einer Kita oder in der Spielgruppe.
00:03:38: Oder nicht?
00:03:39: Ich meine, das müssen wir dann auch mit berücksichtigen... Ja!
00:03:43: Also ich denke hier auch, weisst du wegen dem Singen und anderen Schwätzen Kontakt zu gehen, komme ich jetzt so auf die Körperebene von der Struktur.
00:03:54: Hört das Kind auch gut?
00:03:56: Weisst du, dass die Lehrperson
00:03:57: ... Ja, das sind natürlich auch noch wichtige Impulse.
00:04:00: Weißt du auch, ob das ein neues Lied ist?
00:04:02: Und dann habe ich gar nicht was ... Da wird genau gesungen.
00:04:05: Denn der Mann ist schon noch etwas anders.
00:04:08: Eine Situation, vielleicht hat das Kind bei Mami besser gelernt von den Lippenlesen, wenn sie gut haben ... Er ist viel näher beim Kind, damit es auch besser wird.
00:04:18: Das wäre eine Frage, die ich als Physio mit ihm raufstellen würde
00:04:23: und ... Ja, finde ich wichtig.
00:04:25: Es gehört mir nicht selten... Das habe ich schon öfters gekürkt, dass Keisen hat.
00:04:29: Bei meinen vier-fünfjährigen Kindern wurde plötzlich festgestellt, die gehören nicht gut oder die senden nicht
00:04:34: gut.
00:04:34: So
00:04:35: physische Themen können auch sehr relevant sein.
00:04:39: Und der Heimer ist natürlich viel vertrauter als Umfeld.
00:04:45: Auch in den Bindungen und Beziehungen ist der Heime viel mehr Vertrauen um.
00:04:51: Vom Temperament sind Kinder so unterschiedlich.
00:04:53: Es gibt welche ... Ja, die Hände vom Naturell haben das Auftreten.
00:04:59: Die probieren sich aus.
00:05:00: Die Danzen, die spielen und singen.
00:05:02: Sie machen ihre Spielidee in die Kunde.
00:05:04: Dann gibt es andere Kinder, die einen Vertrauensbasis brauchen, die zuerst mal explorieren müssen, den Raum kennen, die Leute kennen, dann kennen die anderen Kinder einfach das ganze Setting.
00:05:16: Und erst
00:05:16: dann langsam anfangen, sich auszuprobieren.
00:05:20: Also ganz ehrlich gesagt ... bis in so wachsene Alten, die sogenannten
00:05:25: introvertierten
00:05:27: und extrovertierte Menschen.
00:05:28: Kann ich auch
00:05:28: genau denken?
00:05:29: Intro- und Extrovertiert?
00:05:31: Genau!
00:05:31: Das kennen wir zwei ja.
00:05:33: Wie viele Partys sind wir schon gegangen?
00:05:35: und dann ging es auf das erste in den Ruhm und so... Ich weiss jetzt, warum ich dieses Beispiel bringt.
00:05:43: Nein
00:05:44: also ich habe dich früher leider nicht gekannt aber ich würde jetzt dich zuerst hineinschüpfen.
00:05:48: Ich weisse euch sieht nicht so aus und das finde ich manchmal ein bisschen ... Ich bin immer in so einem grossen Fall auf.
00:05:54: Aber ich habe mich früher noch nicht getraut in sozialer Situationen.
00:05:58: Also ich hatte dich zuerst geschubbt!
00:06:00: Genau, diese Rolle hatte ich tatsächlich oft.
00:06:02: Du warst aus der
00:06:04: Eisbräche?
00:06:05: Ja, aber weisst du ganz ehrlich, ich mag mich erinnern.
00:06:09: Innerlich bekam ich immer so Heiß und bekam wirklich Ohrrauschen.
00:06:14: Heute weiß ich, dass ich mich auch nicht unbedingt sehr wohl gefühlt in dieser Rolle, aber irgendwie habe ich es gemanagt.
00:06:21: Aber wieder zum Kind, die fühlen sich wohl.
00:06:24: Es gibt Kinder, die haben Null Stress oder die stören her machen.
00:06:31: Die gehen auf jedem Spielplatz zu jedem Herrn und sagen Grüezi.
00:06:35: Wer bist du?
00:06:35: Was machen wir so weiter?
00:06:36: Und dann gibt es andere.
00:06:37: Das ist alles völlig in Ordnung.
00:06:40: Ich würde das Mami erstmal beruhigen, dass das in Ordnung ist.
00:06:46: Also als Impulse mit dem Kind selber in Verbindung.
00:06:50: Nachfragen, ein bisschen explorieren, vielleicht etwas erzählen oder zeigen.
00:06:55: Verzellen ist ja häufig schwierig für Kindergartenkinder, wenn man sagt und was hast du heute gemacht?
00:06:58: Also bei meinen Kindern ist es einfach nichts zurückgekommen!
00:07:02: Weil ich glaube weil das so viele Eindrücke sind dass das manchmal auch schwierig ist dann sich irgendwo einen roten Faden zu finden um etwas zu erzählen.
00:07:11: Aber es kommt... aber probiere in die Verbindung zu gehen und schauen mit konkreten Fragen.
00:07:16: Was hat er heute besonders gut
00:07:18: gefallen?
00:07:20: Konkreter Nachfragen, mit welchem Material hast du gespielt oder habt ihr gemalt, habt ihr es in der Aussage gegangen, habt euch bewegt?
00:07:28: Das würde ich mit dem Kind machen.
00:07:29: und bei den Lehrpersonen würde ich als älterer Nachfrage empfehlen, dass sie nachfragt...
00:07:37: Und auch konkret fragen.
00:07:39: Meint
00:07:40: oder ob sie dann irgendwelche Bedenken haben?
00:07:43: Ja,
00:07:43: genau.
00:07:44: Was ihre Gedanken dahinter sind?
00:07:46: Weil es ist ja erst mal nur eine Beschreibung.
00:07:50: Also wir würden ... Damit
00:07:51: muss kein Problem einhergehen.
00:07:53: Genau!
00:07:54: Es wäre gut zu wissen was die Lehrperson für Gedanken dahinten hat und welche Einschätzung sie hat, dass sie dazu bewogen hat den Kontakt mit ihrer Mama.
00:08:09: Ich finde, Lehrpersonen sind ja Fachpersonen.
00:08:13: Sie haben auch eine Ahnung von kindlicher Entwicklung.
00:08:16: Und sie haben auch so mit der Möglichkeit ihrer Mama zu unterstützen und sagen, hey probieren Sie mal XY oder haben Sie das daheim?
00:08:26: Oder wie immer.
00:08:27: Also ich denke, dass da wirklich ganz ein guter Dialog zwischen diesen zwei Koinstellen im Interesse des Kindes entsteht.
00:08:34: Ich denke für die Lehrperson ist das wichtig zu wissen, wie es daheimen ist.
00:08:38: Also hier denke ich, etwas ganz Lässiges kann aufgebaut werden oder Chancen entstehen.
00:08:44: Genau.
00:08:45: Es ist eigentlich auch schön, wenn man sich aktiv meldet und beobachtet geteilt.
00:08:51: Was ich aber heutzutage auch im Zusammenhang mit Social Media möchte erwähnen, es wird auch so schnell manchmal von einer Person, manchmal aber auch von älteren schnell so verdachtes Diagnose güssern.
00:09:05: Das hat es auf dem Spektrum.
00:09:07: Oder das mag ja alles sein oder eben nicht?
00:09:12: Da gibt es immer wieder die zwei Seiten.
00:09:14: Klar ist es wichtig und gut, wenn man fast tatsächlich eine Diagnose vorliegt würde, wäre es von Vorteil, wenn wir sie früher entdecken, dass man das Kind entsprechend fördern
00:09:27: kann.
00:09:27: Gleichzeitig
00:09:28: gibt's aber die andere Seite, wo man sagt, man soll nicht pathologisieren oder alle in einen Schubladen stecken und Diagnosen ... Wir haben auch unseren Erfolg Diagnosengeld besprochen.
00:09:43: dass man auch nicht zu schnell ist.
00:09:45: Und vor allem, dass wir nicht den Diagnosen willen stellen, sondern dass man einfach die Nähe am Kind an den ... Ich sage jetzt in der Afriks- und Schlusszeichen ... Symptom am Verhalten bleibt und konstruktive Lösungen ansetzt, sucht wenn dann eben Auffälligkeiten bestehen und nicht quasi nur um einen anderen Diagnose
00:10:09: folgen?
00:10:10: Ja genau!
00:10:11: Die Diagnose hat nur einen Wert, wenn daraus auch sinnvolle Lösungsorientierte Unterstützungs-Massnahmen hergeleitet werden.
00:10:20: Aber das sind wir jetzt ein wenig weitgehend.
00:10:22: Das ist noch völlig weit von diesem Beispiel entfernt.
00:10:25: Da haben wir ja keine Ahnung, ob es so richtig geht.
00:10:27: Das sind die Gedanken, die wir Fachpersonen oder Alien haben?
00:10:31: Ja!
00:10:32: Und ich glaube aber auch Mütter und Eltern haben genau Angst vor dem.
00:10:36: Oder wenn sie so etwas hören, dann denken ... Ich denke vielleicht zu einem oder anderen Mann, oh nein ist mein Kind jetzt das und das.
00:10:43: Hat doch mich gerne zum nächsten Fall, wenn ich dir gerne schildern möchte?
00:10:48: Du bist auch eine Mama, die sich in Dort sieht und sich Gedanken macht was kann ich machen oder was habe ich falsch gemacht.
00:10:57: Lass mal zu Erfolgendes!
00:10:59: Der Titel ist vom Fall zwei Streiten unter Geschwistertein.
00:11:03: Sie erzählt ... Meine Kinder stritten gefühlt über alles und gar nichts.
00:11:08: Welche Becherfarbe darf ich das Kind haben?
00:11:12: Wer hat jetzt zuerst den Lift-Knopf gedruckt, wer ist zuerst ins Auto ein oder ausgestiegen, wer anschneidet abschneidet?
00:11:20: Reihenfolge!
00:11:21: Beim Essen kriegte ich schon nur Schweissausbrüche wenn ich daran denke ob ich jetzt richtig durchschöpfe.
00:11:29: Oh, hey!
00:11:30: Kennen wir
00:11:31: ihn?
00:11:31: Ja.
00:11:31: Ich hatte gerade gedacht und die Mama sagt, ich weiss nicht wie ich diese Streit haben soll bändigen.
00:11:40: Ich habe alles probiert.
00:11:42: Ich hab ruhig geredet.
00:11:44: Ich bin laut geworden.
00:11:45: Ich schickte sie ins Zimmer.
00:11:47: Ich sprach auch mal Fernsehverbot ausgesprochen.
00:11:51: Es hilft nichts.
00:11:52: Sie machen einfach weiter.
00:11:55: was kann ich machen?
00:11:57: Wir haben ja beide beim Lesen von dem Anliegen der Mama gesagt, dass kommt uns bekannt vor.
00:12:03: Wir haben das ja auch schon gehört!
00:12:06: Ja... Ich glaube es ist ein bisschen ein Mehrlings-Älterklassiker oder natürlich auch von Ältern die Kinder in einem ähnlichen Alter haben oder näher zusammen haben.
00:12:16: Also first of all grundsätzlich sind diese Streitigkeiten, dass sie sich messen, das zuerst wollen.
00:12:24: Absolut normal sein.
00:12:26: Ein Gesundheitszeichen der Autonomieentwicklung sind es.
00:12:30: Und gleichzeitig ist es aber auch einfach mega anstrengend für unsere Eltern.
00:12:36: Ja, weil die Autonomien heisst ich zuerst ich selber und mich messen und ja in Konfrontation gehen!
00:12:46: Bei einem Kleinkind, wie alt hast du gesagt?
00:12:48: Nein man hat keine
00:12:51: Altersangabe.
00:12:52: Aber es ist ja so ein Klassiker für das KleinkIND ALP.
00:12:54: So von eineinhalb bis vier Jahren, je nachdem.
00:12:58: Es
00:12:59: kommt auch später immer wieder.
00:13:02: Ja aber nicht in dieser Intensität.
00:13:04: Aber so typisch Autonomiefasen sind doch die...
00:13:09: Ich würde jetzt hier sicher auch noch die Teenage-Alter mit ihnen nehmen, was Konkurrenzdenken angeht.
00:13:15: Aber sie ist sicher nicht der Bäcker und ...
00:13:17: Nein!
00:13:19: Das stimmt natürlich aber, dass es den Rahmen dieser Frage sprengt.
00:13:23: Ja, hast du völlig recht?
00:13:25: Es ist ja auch so, dass die Pubertät nochmal eine grosse Autonomiefase darstellt.
00:13:30: Kommt einfach in einer anderen Kleidung
00:13:32: her.
00:13:33: Was ich noch auspick von dieser Frage ist, dass sie so alles probiert hat.
00:13:38: Weisst du das ruhig?
00:13:39: Das laut?
00:13:40: Das bestrofen?
00:13:41: Das trennen?
00:13:43: Ehrlich?
00:13:43: Ich habe auch alles von diesem schon gemacht gehabt und ...
00:13:47: Ja!
00:13:47: Ich glaube es ist typisch und das sind ja auch die ersten Impulse.
00:13:51: Und es kommt ja auch wieder ein bisschen darauf an was Du selber auch erlebt hast oder das probierst dann auch auf diese Orden wie es probierest auch Konflikte zu lösen.
00:13:59: Was ich auch noch mehr rausgehören die Hilflosigkeit, weil sie einfach nicht mehr weiss was sie machen soll.
00:14:07: Und mit der Hilflose geht ja auch ein Verlust von Führung dann einher.
00:14:14: also sie führt nicht mehr.
00:14:18: Wir haben etwas gemacht, das uns extrem geholfen hat bei unseren Drilling und zwar haben wir Das ist jetzt ein ganz konkreter Tipp.
00:14:27: Wir hatten einen solchen Tool genutzt mit dem Tagesskind, haben wir das genannt.
00:14:32: Mein Mann und ich hatten zuerst überlegt, was für Situationen das sind oder wo diese Streitigkeiten immer aufkommen.
00:14:40: Du hast es schon genannt, z.B.
00:14:41: wenn du den Liftknopf drücken oder wer wird zuerst im Auto angeschnallt?
00:14:47: ist noch sein Werk nicht sehr frei sorggemacht.
00:14:49: Wer wird sehr unterstützt beim Anliegen?
00:14:52: Die hat dann, glaube ich, auch noch visualisiert
00:14:54: für die Kinder,
00:14:54: so ein bisschen grob zeichnet.
00:14:56: Wir haben unsere Situationen aufgeschrieben und in Form von diesem Tageskind haben wir gemacht, dass wir Bilder von unseren Kindern aufgehängt haben.
00:15:04: Und dann haben wir ein kröntes Post-It, das wir täglich gewechselt haben.
00:15:09: Das heisst, wir hatten einen Tagesskind und das Kind hatte all diese Sachen, die wir besprochen haben.
00:15:15: Zuerst ... dürfen und zuerst bekommen.
00:15:18: Und Kindnummer zwei als zweites und drei als drittes, und am nächsten Tag ist Reihenfolge nicht mehr als zwei drei gewesen sondern zwei drei eins und am dritten Tag drei eins zwei.
00:15:28: also wir haben durch Rotieren.
00:15:31: Und das kann ich aber auch Älteren empfehlen mit Kindern, die vielleicht ein Jahr zwei Abstand haben oder sogar noch älter.
00:15:38: Bei unterschiedlichem Alter entsteht ja dann häufig so ein bisschen das Ungereichgewicht, dass ältere Kinder immer aufs Kleinen Rücksicht nehmen sollen.
00:15:46: Dabei ist es fair, wenn ich am älternen Kind immer das ganze Autonomiebedürfnis abspreche und es immer muss warten.
00:15:52: Nein, ist es nicht!
00:15:53: Und zu klein dürfen wir auch lernen.
00:15:56: Für uns war das ein mega hilfliches Tool.
00:15:58: weil das uns geholfen hat zu führen.
00:16:01: Ich habe einen Rahmen vorgegeben und so mache ich es.
00:16:05: Ich hab dann auch konsequent, dass er es so gemacht.
00:16:08: Und über Tag eins zwei drei haben die Kinder gemerkt... Ah, ok jetzt bin ich zuerst dran.
00:16:14: Und das hat mit Ritualroutinen wiederholig zu tun.
00:16:17: und die Kinder haben dann gemerkt und haben nicht mehr anfangen zu rebellieren oder sich reiben sondern sie wussten gewisse Monk um ich dran.
00:16:25: Das verstandesmässige der Kind.
00:16:28: Irgendwie eine zwei- oder dreijährige sind es bei uns jemanden gewesen, einmal dreijährigen beizubringen.
00:16:34: Mit dem Verstand hast du keine Chance weil diese Reflexionsfähigkeit noch nicht human ist.
00:16:39: Sie können sich noch nicht in die anderen fühlen und von sich aus freigibig sein.
00:16:47: Uns hat das Instrument sehr geholfen, um zu führen und einfach gewisse Situationen schonmals zu entschärfen.
00:16:53: Natürlich hast du nicht alle Situationen entschärfen können – und das musst du auch nicht!
00:16:57: Die Kinder müssen ja auch soziale Fertigkeiten in diesen Situationen langsam lernen mit dem Alter.
00:17:03: Aber es hat den Druck rausgenommen im Alltag, dass man nicht über jeden Liftknopf die Essenssituation hat, schon kiffeln müssen und dann natürlich auch seine Ressourcen oder Nerven verlieren.
00:17:16: Und keine Energiereserven mehr haben.
00:17:20: Was ich auch einen wichtigen Aspekt finde ist das Kinder auch so wirklich am Modell lernen.
00:17:24: was ist Fairness?
00:17:25: Was ist Warnen?
00:17:27: Was kommt an der Reihe?
00:17:29: Gerade im Kindergarten und in Schulsituationen wird von den Kindern auch angefordert.
00:17:36: Und ich denke, das Streiten ist ja ... Wie du sehr schön gesagt hast, das ist ein Zeichen von Autonomie.
00:17:41: Das ist Hey!
00:17:42: Ich habe Bedürfnisse und ich verteidige meinen Standpunkt, der so wichtig ist.
00:17:48: Es ist für unsere Eltern herausfordernd.
00:17:52: Ich selbst habe es fast nicht mögen aushalten in eine Rolle.
00:17:58: von Richter und Schiedsrichtern
00:18:02: gesteckt werden?
00:18:03: Ja, ja.
00:18:03: Also Richter als älteren ist nicht gut.
00:18:07: Das ist nicht eine Rolle, die zielführend ist.
00:18:11: Aber das passiert dann ... Strukturen schützen dich davor, weil es ein Rahmen ist.
00:18:17: Es ist eine Regel, die ihr in der Familie bestimmen habt.
00:18:20: Ich habe es mit meinem Mann ... ausdiskutiert, wie machen wir das?
00:18:24: Wie handeln wir
00:18:25: das?".
00:18:26: Und dann ist es ein Familienwert und da geben wir weiter.
00:18:29: Natürlich darf jeder Familie so machen, wie sie möchte aber für uns war das zumindest etwas Hilfreichs.
00:18:36: Genau!
00:18:38: Du und auch für später haben im Sport nur zum Sagen jetzt auch Regeln und du musst dich an diesen halten.
00:18:44: Nichtsdestotrotz muss Verkleidung gelernt werden, oder?
00:18:49: Dann kommen wir zum nächsten Beispiel.
00:18:51: Ich habe mein Kind verletzt.
00:18:54: Und zwar emotional.
00:18:56: Ein Mami sagt, mein Kind erzählt mir, dass ich es sehr verletzte.
00:19:02: Ich war geschockt.
00:19:05: Mir ist das nicht bewusst gewesen und mache mir jetzt riesige Vorwürfe, was ich damit angerichtet habe.
00:19:12: Ich weiss ganz genau wie weh so etwas tun kann und das wollte ich nie.
00:19:18: Was soll ich jetzt machen und wie kann ich das wieder gutmachen?
00:19:23: Hey, ich glaube da können wir uns doch alle einfühlen.
00:19:27: Ich sage hier so als Mutter mit dem Einfühlen und als Psychologin sage ich, dass passiert.
00:19:35: Das passiert allen Eltern, die ihre Kinder verletzen.
00:19:40: Wichtig ist dabei zu unterscheiden ob es absichtlich war oder unabsichtlich.
00:19:47: Das ist eine mega schwierige Frage.
00:19:49: Weisst du, mit Absicht denke ich nicht, dass jemand böswillig sein Kind verletzen möchte?
00:19:55: Nein!
00:19:56: Ich hätte alles gehabt... Ja, du!
00:19:59: Aber nein!
00:20:01: Nein, ich glaube schon, dass Leute auch ihre Kinder absichtlich verletzten.
00:20:06: Gerade alte Erziehungsmethoden funktionierten nach
00:20:11: Beschämung.
00:20:12: Ah, so war
00:20:12: es.
00:20:12: Ich stelle dich bloß ... Was soll das?
00:20:15: Gott, die von dir denken.
00:20:16: Geht es dir eigentlich noch?
00:20:18: Wie kannst du nur michen so?
00:20:20: Und dann ist das ja schon ... Oh, der Demo muss jetzt aufs Zimmer gehen!
00:20:23: So lernt er's.
00:20:24: Jetzt kriegt ihr keinen Küchen mehr.
00:20:28: Also doch, das ist ja schon eine Absicht.
00:20:31: Du hast die Ansicht, dein Kind zu bestrafen.
00:20:36: Aber
00:20:38: ich war
00:20:39: für deine Auslegungs-Sache.
00:20:41: Das ist schon ein aktives Ding und ja... Oder es gibt auch eine Aussprache, wenn sie nicht wehtutlernen.
00:20:47: Wenn ich hören will, muss es
00:20:49: fühlen?
00:20:51: Es gibt
00:20:51: im Fall schon Eltern oder gerade früher in alten Erziehungsstilen gewesen und genau danken, wer nicht hört wie man es fühlt, gibt es ja schon diese Erziehung still.
00:21:00: Und gerade wo die Kinder auch noch physisch sind – das kommt leider immer noch
00:21:04: vor!
00:21:05: Wie wir von den Zahlen des Kindes wissen.
00:21:07: Und es ist immer noch viel zuviel vor, aber wenn körperliche Gewalt als Züchtigungsmittel gelebt wird oder alles als Erziehungsstil gelebt werden, dann ist das ja eine aktive Entscheidung und die Personen haben das Gefühl, sie sind im Recht, das zu machen.
00:21:23: Es gibt auch Leute, die das Gefühl haben, sie seien emotional im Recht das zu tun.
00:21:27: Da muss man das checken!
00:21:30: Das sind noch
00:21:30: keine
00:21:31: Gedanken gegen die Kinder.
00:21:33: lernt dann etwas draus, wenn es ihm wehtut.
00:21:36: Aber das ist in diesem Beispiel nicht einmal der Fall.
00:21:39: Also nehmen wir jetzt mal dieses Beispiel.
00:21:43: Die Absicht ist ein anderes grosses Thema und da muss man natürlich noch viel weiter voran beginnen.
00:21:51: Aber eine Mami sagt, ich habe mich im Kind weggemacht oder verletzt.
00:21:57: Das ist Gang und Geben und das passiert uns allen.
00:22:01: kleine Verletzungen verursachen wir und manchmal auch grössere.
00:22:06: Und was ich hier mega toll finde, nach diesem Beispiel ist eigentlich das Kind das erzählt hat.
00:22:13: Das finde ich mega stark!
00:22:15: Genau weil das zeigt doch dass da eine vertrauensvolle stabile Basis um das Kind getraut sich zu sagen hey Mami, das habe ich nicht aufgefunden.
00:22:25: Mami das hat mir weh getan.
00:22:27: Ich kann leider aus meinem Praxisalltag sagen von erwachsenen Personen, die ich behandle.
00:22:33: Viele sagen mir, das habe ich noch nie jemandem erzählt.
00:22:37: Ich erzählte es mir das erste Mal von ihren Verletzungen oder sie erinnern ihre Verletzung überhaupt erst wieder, weil sie sie einfach so als normal erlebt haben und sie wären nie darauf gekommen, ihrem Mami oder ihrem Papi zu sagen hey stopp!
00:22:50: Das wollte ich nicht oder behandel mich nicht so oder das hat mir wehtan.
00:22:54: Es hätte sie nie getraut aus Angst vor den Konsequenzen.
00:22:58: Und das Kind merkt ganz genau, ob es den Spielraum hat etwas zu sagen und ob dann ein Bindungsraum entsteht, wo man das auch besprechen kann oder ob es das eben nicht in diesem Raum gibt.
00:23:10: Und ob es vielleicht nicht sogar noch schlimme Konsequenzen gibt wenn man etwas sagt.
00:23:14: Oder ein Kind merkte auch... Älteren sind emotional gar nicht verfügbar und bagalitalisieren mit so klassiker Sätze wie, das meinst du nur?
00:23:24: Du übertreibst.
00:23:24: Schlimm, dass es nicht so ernst
00:23:26: ist.
00:23:27: Es
00:23:27: war nicht so schlimm, dass sie invalidiert.
00:23:31: Aber das Kind hört schnell auf seine Gefühle zu äußeren, seine Verletzungen an seinen Bedürfnissen zu äussern, wenn er merkt, dass er keine Anklang oder Verständnis findet.
00:23:42: Also von daher zunächst mal Entwarnung ... Das spricht vieles für eine stabile Beziehung, auch eine sichere Bindung, die da oben ist.
00:23:51: Sonst könnten solche Sachen gar nicht angesprochen werden.
00:23:54: Ich mag mich erinnern, dass meine Eltern mir immer gesagt haben, egal was du machst oder was passiert ist, du musst immer zu uns kommen!
00:24:05: Wir sind immer für dich hier und das hat mir auch eine gewisse Sicherheit gegeben.
00:24:13: Genau, das muss dann aber auch gelebt werden.
00:24:15: Dass du wirklich erlebst, dass deine Eltern dir zulosen, wenn du etwas äusseres selbst wirst.
00:24:20: Wenn sie es nicht verstehen können, dass sie deine Gefühle ernst nehmen und validieren.
00:24:25: Was kann ich machen, um wieder gutzumachen?
00:24:30: Also darauf reagieren und dich angemessen, entschuldigen ... Erklären, differenzieren.
00:24:38: Dass das manchmal passiert und jemand verletzt wird.
00:24:42: Ich würde sagen, dass ich froh bin, dass du es mir gesagt hast.
00:24:46: Auch eine Verantwortung übernehmen als erwachsene Person?
00:24:49: Genau!
00:24:49: Für sein
00:24:52: eigenes Handeln.
00:24:53: Das hast du sehr schön zusammengefasst.
00:24:56: Im Wissen ist das okay.
00:24:58: Und das hat auch die Seite... ...dass das Kind diese tragfähigen Beziehungen... oder die Tragfähigkeit dieser Beziehung gespürt.
00:25:08: Weil nachher ist auch mal wieder gut als ein Schuldgefühl, denke ich, sind da nicht am Platz?
00:25:14: Ja... Da kannst du für dich sagen, ich habe etwas daraus gelernt und mein Kind hat auch was daraus gelernt!
00:25:22: Und zwar hat es die Erfahrung gefunden, sichere Beziehungen gemacht.
00:25:26: Das wäre für die Entwicklung des Kindes nicht gut, zumal das gar nicht möglich ist.
00:25:31: Aber wenn man sich jetzt würde vorstellen, wir könnten unsere Beziehung zum Kind immer alle Konflikte für Miedern.
00:25:38: Es gibt nie eine andere Setzung, aber wir würden unser Kind nie verletzen.
00:25:41: Dann stellt man sich mal vor, dann ist das Kind im erwachsenen Alter... in einer Beziehung.
00:25:46: Und dann hat die andere Person eine andere Meinung oder es gibt dort einen Konflikt, dann bricht ja für das Kind ein Welt
00:25:52: zusammen.
00:25:53: Ich kann jetzt auch sagen... Man muss
00:25:54: nicht verstehen!
00:25:56: Weil man es nicht merkt, dass eine beziehung, eine tragfähige Beziehungskonflikte und Verletzungen mag leiden.
00:26:03: Es gehört dazu, dass man sagt, wow du hast mir weggemacht.
00:26:06: Jetzt sind wir vielleicht ein wenig lang sauer aufeinander gewesen.
00:26:08: Wir haben aber nachher darüber geredet, wir haben uns austauscht, wir hatten uns verstanden und jetzt ist es wieder gut.
00:26:15: Das ist ganz wichtig für die Sozialkompetenz eines Kindes.
00:26:20: Und letztlich von einem erwachsenen Beziehungsfähigen, Mensch!
00:26:24: Sonst bist du nicht beziehungsfähig, wenn dir emotional nur pimpert wirst?
00:26:29: Ich
00:26:29: habe gerade auf das Fälle einsteigen.
00:26:31: Das ist die Phase, wenn du dann mal erwachsen bist und ich bin jetzt eigentlich noch auf einer Freundschaftsebene eingestiegen ... Und auch dort, dass du merkst, es ist nicht in Ordnung.
00:26:41: Was du gerade gesagt hast, es sei nicht in ordnung, wie du mich behandelst?
00:26:44: Ich bin nicht damit einverstanden.
00:26:46: Das lernst du als Kind und das tust du dann hoffentlich als Teenager umzusetzen und als junger wachsender Mensch sagen kann ... Die Beziehungsebene mit dem Gegenübersicht, das jetzt eine freundschaftliche oder ein liebes Beziehungen.
00:27:01: Oder auch den Vorgesetzungsbeziehungen?
00:27:03: Ja genau!
00:27:04: Auch
00:27:04: an diesem muss man sagen...
00:27:06: Das ist nicht in Ordnung.
00:27:07: Ich habe schon genug Stunden, halber Stunden.
00:27:10: Was sagt ihr immer?
00:27:10: Der
00:27:11: Eigenwert, oder?
00:27:13: Hör ich da auch aus was du sagst, der Selbstwert?
00:27:16: Das hält mir mein Mami validiert, meine Gefühle.
00:27:18: Mein Mami tut ihre Handlung Also nicht gerade hinterfragen.
00:27:24: Du sagst, das habe ich falsch gemacht und wollte nicht.
00:27:27: Ich entschuldige mich.
00:27:29: Wie du gesagt hast, mit den Richtigen wurde echte Entschuldigung.
00:27:32: Es
00:27:34: findet dich mega an!
00:27:36: Mich würde es in Sinn gehen.
00:27:37: Aber du musst am Modell lernen, wie man reflektiert und wie man Verantwortung übernimmt.
00:27:46: Und mir ist gerade so eine Aussprache in den Sinn, ich weiss gar nicht, wer es mir mal gesagt hat ... Ich habe gehört, es gibt für ein Kind nichts Schlimmeres als eine perfekte Mutter.
00:27:55: Es ist jetzt auch etwas überspätzt formuliert!
00:27:57: Aber es geht halt in die Richtung oder?
00:27:59: Wir müssen vorleben, dass man Fehler macht und sich verletzt.
00:28:04: Das Wichtige ist nachher wie wir damit umgehen und die Verantwortung reparieren.
00:28:10: Das, was sie reparieren ist – und wir kommen wieder in Verbindung.
00:28:13: Sind das gerade eine wunderbare Überleitung des nächsten Beispiels?
00:28:18: Zum Nächsten!
00:28:20: Zähle ich das?
00:28:21: Wie wollen wir es machen?
00:28:22: Ja, mach's
00:28:23: gut.
00:28:24: Dann gehts um ihn an.
00:28:25: Zum Schluss zeichere ich ein Spielplatz Terror.
00:28:28: und wenn man das liest ist es wirklich etwas erschreckend was hier manchmal passiert und haben mir da sicher auch schon die eine oder andere Situationen gesehen.
00:28:35: also Spielplatz mit meinem zweieinhalbjährigen Kind.
00:28:39: Kurz bevor ich nach Hause gehe, hat mein Kind an einem anderen Kind ins Gesicht geratzt.
00:28:45: Der Vater von diesem Kind ist sofort auf mein Kind los und hat es laut angeschraubt.
00:28:50: Ich war so verschrocken und sah wie mein Kind panikert und sich zitternd die Ohren zuhebt.
00:28:55: Dann kam auch noch die Mutter und fing an zu schreien um mein Kind beleidigen.
00:29:00: Und ich habe mein Kind einfach genommen und bin weg.
00:29:04: Andere Spielplatzbesucher waren auch verschrockend.
00:29:08: und sind dann auch gegangen.
00:29:10: Ich weiss nicht, wie hätte ich besser reagieren sollen?
00:29:13: Und was sollte ich anders machen?
00:29:16: Hey erst mal Puh!
00:29:18: Oder?
00:29:19: Ja also das will auch niemand erleben.
00:29:21: Das ist wirklich
00:29:22: mega schlecht
00:29:23: herormässig.
00:29:24: Also
00:29:24: wirklich das Kind anschreien.
00:29:26: du kannst das sicher noch mehr ausführen.
00:29:29: wir wissen ja heute dass es nicht nur körperliche Züchtigungen sondern eben auch das Beschämen und das Anschreien die psychische Gewalt an einem Kind auch Spuren hinterlassen?
00:29:40: Ja,
00:29:40: und ich meine das Lute schreien.
00:29:43: Das impliziert ja auch.
00:29:45: Der nächste Schritt ist dann körperliche Gewalt.
00:29:48: Jeder Mensch schreckt zurück und physiologisch die Reaktionen, wenn man so attackiert
00:29:55: wird ... Genau, es ist ein Angriff.
00:29:57: ...
00:29:57: auf Alarmsysteme.
00:29:58: Das ist ein Attacken.
00:30:01: Und ich denke hier einen erwachsenen fremden grossen Mann Und dann noch eine Frau, die auf so ein kleines Kind schreien und schreckliche Sachen sagen.
00:30:15: Ja das Kind ist zweieinhalb
00:30:17: Jahre alt.
00:30:18: Er ist auch sprachlich überhaupt nicht soweit.
00:30:20: Also nochmal...
00:30:21: Nein!
00:30:22: Ich meine, wie kann man das auseinandernehmen?
00:30:25: Es hat ein anderes Kind körperlich angegriffen.
00:30:29: Ja, warum?
00:30:30: Ich würde auch nicht einmal das Wort angreifen.
00:30:32: Das würde ich jetzt nicht verwenden bei einem
00:30:35: Zweieinhalbjährigen.
00:30:36: Angriff klingt ja schon ein bisschen absichtlich hinterher.
00:30:40: Danke
00:30:40: fürs Auseinandernehmen!
00:30:43: Es hat reagiert und die Körper reagiert auf ein Kind.
00:30:47: Wir
00:30:48: wissen doch nicht mal ob es absichtlich war oder nicht.
00:30:52: Du kannst ein Kind schüpfen oder irgendwie wegstoßen und hast etwas lange Fingernägel Du hast schon einen Kratz, also es kann so schnell
00:31:00: gehen.
00:31:00: Und wenn ich jetzt noch mal eine Schrift zurückgegangen habe ... Es hat sicher reagiert auf etwas.
00:31:06: Wir wissen nicht was?
00:31:07: Aber es ist
00:31:07: vorher irgendwie etwas ja.
00:31:10: Vielleicht hat es ein schüffelig Willen, vielleicht war aber das andere Kind vorhin schon irgendwie auch draufgängerisch gewesen.
00:31:16: Keine Ahnung.
00:31:17: Das hätte sich
00:31:17: irgendwie schützen wollen.
00:31:19: We don't know!
00:31:20: Mein Fakt ist, dass Verhalten natürlich nicht optimal ist, wenn eine Verletzung entsteht und das Kind im Kratz abbekommt.
00:31:30: In diesem Alter sind hier keinerlei aggressiv-bösartige, vorsätzliche Aspekt zu erkennen und das passiert während des Spiels.
00:31:41: Genau, es ist nicht die Gewalt, was ja noch
00:31:43: passiert.
00:31:44: Und ein Kind darf genau in diesem Alter und noch die nächsten paar Jahre Zeit zu lernen, wie ich mich ausdrücken kann, abgrenzen, verteidigen, wehren, meine Bedürfnisse kommunizieren, Stoppsägen usw.
00:31:59: Wenn ich mir jetzt als Mutter überlege, wie sie reagiert hätte
00:32:02: ... Also ich hätte es auch ausgenossen.
00:32:05: Ich hatte sie auch bis Kind gepackt und hatte sicher mal Verabstand gesorgt, womöglich hätte ich auch noch entsprechend laut Stopp geschrollen.
00:32:15: Wenn das so laut ist, dann braucht's ja auch eine deutliche Abgrenzung, dass das nicht geht.
00:32:21: Stopp schreit sich mein Kind nicht an.
00:32:24: Aber ich finde es völlig ... und verständlich, wenn einem nur den Fluchtereflex zur Verfügung steht.
00:32:31: Also wir sind ja bei Fight Flight Freeze.
00:32:33: Wir könnten es auch kämpfen und zurückschreien oder man sagt aber stopp als Abgrenzung ist ja auch gehört.
00:32:38: Auch in diesem Sinn zum Kampf beziehungsweise Selbstverteidigungsmodus flüchten ist eine nachvollziehbare völlig verständliche Reaktion Und ich finde es jetzt auch nicht irgendwo schlimm.
00:32:52: Es macht durchaus auch Sinn.
00:32:53: Man weiss ja nicht, wie gewaltbereit gewisse Leute sind.
00:32:57: Und wo man auch muss deeskalieren, sagst du ja immer so schön.
00:33:01: Ja genau!
00:33:03: Ich denke auch... Da
00:33:03: ist der Rückzug besser vielleicht?
00:33:05: Manchmal als Bärgeüberstehende.
00:33:10: Der Rückzug ist sicher besser weil sich abgrenzen würde stark ja aber in einen Konflikt, in eine Diskussion gehen.
00:33:22: Nein!
00:33:23: Weil auch die Älteren ... Wir wissen ja nichts über den Hintergrund und ihre Probleme, Sorgen, Stresslevel
00:33:30: etc.,
00:33:30: aber der Fakt ist, wenn sie schreien, sind ja diese nicht mehr im Frontal her.
00:33:37: Also ihre Vernunft setzt ja aus.
00:33:38: Die sind ja auch im Alarmzustand.
00:33:41: Sie sind im Fight-Modus.
00:33:43: Und es ist kein Gespräch mit diesen Personen möglich.
00:33:50: macht es auch keinen Sinn.
00:33:52: Das ist wie, wenn unsere Kleinkinder miteinander kifeln und sich anschreien und in diesem Sinne kognitiv verstandsmäßig nicht erreichbar sind, sondern in den Emotionen sind.
00:34:03: Sind auch die Erwachsenen in diesen Emotonen?
00:34:07: Darum wir noch einmal so anbrechen.
00:34:09: Wir haben hier ein kleines Kind, der sicher werbal bei Wittem noch nicht so weit ist um sich äußern zu können.
00:34:15: Aber zum Beispiel ... Verbales Stopp sagen oder überhaupt emotional in der Lage sein zu sagen, das möchte ich nicht.
00:34:26: Weil es ja so jung ist und für das sind wir älteren auch da, um koregulieren können und Worte geben, was das Kind wollte.
00:34:35: Darum hatte es gar keine andere Möglichkeit.
00:34:39: als vielleicht so zu reagieren.
00:34:41: Und ich finde es noch wichtig, ich habe jetzt selber auch gerade rausgehauen mit ... Es hat Angriffen und dann Stopp, stopp, Stopp nochmal zurückspulen.
00:34:50: was ist gewesen?
00:34:51: Ich bin ehrlich, ich hab keine Ahnung!
00:34:53: Ich sehe aber ein Verhalten von meinen Kindern und da musst du aber fragen warum sich mein Kind verhaltet.
00:34:59: Dann können wir eigentlich alle im Nachhinein analysieren.
00:35:03: oder Aber in dieser Situation, wie du sagst ... Du kannst nicht mit dem wildgefordenen, erwachsenen Elternpark diskutieren über eine Sache.
00:35:15: Das ist völlig emotional.
00:35:18: Nein,
00:35:18: das macht keinen Sinn und weisst nichts.
00:35:21: Es gibt alles.
00:35:22: Es könnte sein, dass die Eltern vielleicht alkoholisiert sind oder enthemmt irgendwo.
00:35:27: Ja, es gibt Leiden.
00:35:31: Ich würde sagen, liebes Mami!
00:35:33: Du hast sicher nichts falsch
00:35:35: gemacht,
00:35:36: völlig verständlich.
00:35:38: Dass du schockiert warst und die Flucht ergriffen hast ... Ich finde es auch wichtig zu schauen, was man im Nachgang noch so eine Auseinandersetzung macht.
00:35:48: Jetzt find ich einen guten Nippel.
00:35:49: Dir bewusstzumachen, dass der Kind ja wieder eine sichere Bindungserfahrung vorlebt?
00:35:57: Es ist etwas Schlimmes passiert.
00:35:58: Das wissen wir alle nicht, wenn was wie uns trifft!
00:36:03: Aber ich als Mami habe mich das Möglichste hier.
00:36:05: Ich habe dich in Sicherheit gebraucht, ich habe dich beschützt und ich glaube, dass man sich auch vergegenwärtigen dürfen.
00:36:10: Dass es eine wichtige Erfahrung ist, was Kinder indirekt macht.
00:36:14: Das Mami beschützte mich.
00:36:16: Und als nächstes ist die Frage, gehen wir wieder auf den Spielplatz?
00:36:20: Oder wie gehe ich damit um wenn ich zum nächsten Mal auf einen Spielplatz gehe oder auf einen anderen?
00:36:26: Und da glaube ich, ist es wichtig nicht in eine Vermiedungshaltung zu gehen.
00:36:31: Ich meine klar, wenn wir es genau die Älteren sehen
00:36:33: würden
00:36:34: dann würde ich mich jetzt vielleicht auch nicht unbedingt aussetzen und da muss man dann auch gut auf sich schauen wie geht's einem selber.
00:36:41: Wie viele Ressourcen habe ich?
00:36:42: Aber grundsätzlich würde ich sagen eben nicht den Ort oder generell Spielplatz vermieden sondern wirklich am Kind zeigen.
00:36:51: Die Spielplätze sind sicher.
00:36:53: Mami ist hier...ich bin da!
00:36:55: Das signalisiert mir indem er wieder rausgeht.
00:36:59: Wenn man anfängt anfangen würde, Ort und Leute zu vermieden.
00:37:04: Ja dann hätte ich das halt einfach sehr ein einschränkender Wirkung und würde eigentlich ein potenzielles Trauma verstärken.
00:37:12: Das wird eigentlich dann das Erlebnis negativ verstärkt ja eher in Richtung führen dass es Kinder zum ängstlichen Kind könnte werden.
00:37:22: Ich finde die Signalwirkung noch gut, was du gesagt hast.
00:37:25: Mein Mami ist da und mein Mami schaut für mich.
00:37:28: Und vielleicht auch wenn ich dort wieder auf den gleichen Spielplatz gehe oder so habe, mein Mame kann auf mich ... und meine Mutter kann mich auch ruhig mit anderen reden.
00:37:41: Vielleicht kommt dann doch ein Gespräch gestanden, vielleicht kommt von der anderen Seite eine Entschuldigung.
00:37:45: Wer weiss es ja nicht?
00:37:47: Genau!
00:37:48: Und wenn die schon böse schauen, dann kann man ruhig sagen okay, ich glaube wir gehen besser wieder.
00:37:54: Das ist für uns heute hier nicht den richtigen
00:37:57: Platz.
00:37:59: Beim nächsten Beispiel geht's um das Thema überforderten Partnern.
00:38:06: Das Mami erzählt.
00:38:08: Mein Partner fühlt sich schnell überfordert, er hat jetzt auch körperliche Symptome entwickelt wie zb Herzrasen und Schwindel.
00:38:17: So dass ich mit unseren drei kleinen Kindern alles meistern muss – da kann man gar nichts mehr abnehmen.
00:38:24: Einerseits wünscht er sich mehr Zeit mit mir, mehr Freiheiten für sich aber auch mit einem Kind.
00:38:31: nicht alle drehen.
00:38:33: Mal etwas unternehmen!
00:38:35: Ich weiss, dass die ersten Jahre einfach stressig sind.
00:38:39: Aber er hat mich damit und ist sonst nicht so resiliant.
00:38:44: Was für Strategien empfiehlst du mir?
00:38:47: Für mich oder für uns?
00:38:51: Ja, das klingt heavy!
00:38:55: Anspruchssvolle Situationen für das Mami, den Wappi und die ganze Familie... Es ist eine Situation, die mir so und ähnlich in der Praxis viel begegnet.
00:39:07: Das würde ich als erstes sagen, dass das nichts für sich muss schämen und dass es sehr viele Familien betrifft, solche und ähnliche Situationen.
00:39:22: Sie fragt ja auch in Sorge und Führung um den Partner.
00:39:29: Aber ich gehe gerne davon aus, dass sie extrem belastet ist und gestresst ist durch das, wenn sie alles abfangen muss.
00:39:38: Aber fangen wir trotzdem bei ihm an.
00:39:40: Und ganz objektiv, wenn man diese Symptome gehört mit Herzerase und Schwindel ... Dann sind das schon extrem tödliche Zeichen psychosomatische Stresssymptome.
00:39:54: Die finde ich als Psychologin und Psychotherapeutin alarmierend, dass es unbedingt ernst genommen werden muss.
00:40:03: Da stellt sich bei mir die Frage, wie offen er ist, um sich hier professionelle Hilfe zu holen?
00:40:10: Hier würde ich mal probieren, darauf einzuwirken oder zu schauen ob da Bereitschaft ist.
00:40:18: Wenn man das so formuliert, dann ist er wie ein Mann, der seine Geschichte hat.
00:40:26: Warum er nicht so resilient ist?
00:40:28: Er hat sein Leben, warum er so ist als er ist.
00:40:31: Ich sage gerne, dass es den Rucksack, den wir tragen kann, riesengroße und viele Zeugs drin ist.
00:40:38: Eine Familie zu haben mit drei kleinen Kindern ... Das macht das Leben wie noch vorderender.
00:40:43: Und wenn man einen grossen schweren Rucksack schon mitdreht, bringt einem das an und über seine Grenzen hinaus.
00:40:51: Das ist natürlich möglich!
00:40:53: Wenn das chronisch der Fall ist, müssen wir schauen, dass er hier nicht ganz aus dem Familiengefüge ausgehebt.
00:41:01: Ich bräuchte gemäß diesen Beschreibungen schon mal irgendwo eine Unterstützung von einer Fachperson, wenn dich lohnt es wert zu schauen was da ist und wie er seine Ressourcen stärken kann.
00:41:11: Und wie kann er im Familienleben teilhaben?
00:41:14: Oder gleichzeitig natürlich auch eine Beratung für sie als älteren Paar oder... Das ist nicht genau so, die Kinder sind noch klein.
00:41:23: Ich nehme jetzt mal an, wirklich ein Baby-Kinderalter, wie das klingt.
00:41:28: Ich sehe den Ansatzpunkt auch, dass sie als Älteren zu einem Team werden sollten.
00:41:35: Wenn es Risiko ist, wenn sie einfach alles abfängt
00:41:38: ... Ja, das ist
00:41:38: ... Dass sie dann irgendwann in einen Burnout landet früher oder
00:41:42: später?
00:41:43: Das wollte ich Ihnen gerade fragen, weil Sie im Moment eigentlich alle heute hier sind.
00:41:48: Sie ist Mutter Partnerin... und schaut zusätzlich nicht nur für die drei Kinder, sondern auch noch für den Mann.
00:41:56: Und wo bleibt sie?
00:41:59: Irgendwo höre ich auch aus, er nimmt sich wie Auszeiten, dass es eben auch für sich schauen kann.
00:42:06: Man weiss nicht so genau, wie viel Bereitschaft oder Reflexionsfähigkeit von ihm vorhanden ist hier.
00:42:13: Er nimmt sich einfach aus der Familie raus.
00:42:16: Ich sage jetzt, dass man in so einem Lob weiss
00:42:17: ... Ja ja, es klingt ein bisschen so genau.
00:42:20: Und dann ist sie aber wieder alleine mit den Kindern oder?
00:42:23: Wenn er mit einem Kind etwas übernimmt, hat sie immer noch zwei.
00:42:28: Wobei ich finde im Fall diesen Ansatz trotzdem in dieser Situation nicht schlecht, also sogar sehr empfehlenswert.
00:42:36: Ich weiss auch nicht, was es hier noch für Ressourcen ist.
00:42:39: Gibt es hier Grosseltern?
00:42:41: Götte-Gottifründe?
00:42:42: Irgendes Netzwerk, das entlastet und unterstützt oder nicht?
00:42:46: Und je nachdem muss man kreativ werden!
00:42:49: Und ich empfehle sehr häufig im Merlings Setting, dass die Eltern Einzelzeit mit einem Kind machen.
00:42:59: Ich habe es wirklich auf der Seite des Mutters gesehen.
00:43:03: Das sind trotzdem
00:43:03: noch zwei.
00:43:04: Dann hat sie halt zwei, dann ist er weg mit einem.
00:43:08: aber sie hat ja
00:43:09: eben noch zwei und du bist heute ... Ja, aber Karin!
00:43:11: Aber war das bei dir nicht auch so?
00:43:13: Bei mir war es im Fall so.
00:43:15: Ein weniger als deine normale Anzahl ist so wow easy.
00:43:19: Das ist
00:43:20: so.
00:43:21: Wir haben gerade
00:43:22: jetzt mit älteren Kindern die Situation wieder gehabt, wo eigentlich Die grossen drei waren im Lager.
00:43:30: Und eine konnte leider nicht mitgehen und war auch noch daheim.
00:43:34: Das war so richtig chillig, die ganze grosse-klein-Konflikte.
00:43:37: Sie gab es jetzt alle nicht wie wenn die drei grossen und die klein sind.
00:43:42: Ich finde nur
00:43:42: dass sie das verendlastet.
00:43:44: Genau, diese Dynamik hat es extrem verändert.
00:43:46: Eine Familie ist immer ein System.
00:43:49: Familiensystemisch muss man da denken.
00:43:52: Und jede Veränderung, auch wenn sie klein ist kann noch all diesen ... Ich sehe gerade so einen Punkt, an dem ganzen Netzwerk wackeln und Veränderungen geben.
00:44:02: Und da finde ich es ein guter Impuls, dass er mit einem Kind etwas unterdreht.
00:44:07: Ich würde einfach schauen, dass man sicher abwechselt, weisst du?
00:44:10: Und für alle irgendwo etwas fair ist...
00:44:12: Also Kinderabwechslung!
00:44:13: Wenn er
00:44:13: das im Moment ... Ja, genau.
00:44:15: Wenn er das im Moment so leisten kann, finde ich das ein guter ersten Schritt und vielleicht schafft es ja irgendwann auch mal zwei zu nehmen und dass sie nur eins hat.
00:44:23: Das kann man ja auch durch rotieren.
00:44:25: Aber ich finde, wenn wir einen begrenzten Veränderungsspielraum haben, ist es sicher eine gute Idee weil... Und das begegnet mir oft und ich ertappe mich manchmal auch selber bei diesem Gedanken, dass ich das Gefühl habe, ah, ich möchte doch alle zusammen etwas machen.
00:44:40: Und der grosse Wunsch nach Harmonie und Bedürfnis und gemeinsamen Familienerlebnis jetzt bei uns von sechs Personen ist irgendwie da.
00:44:47: Aber das ist einfach nicht immer realistisch weil es sind sechs Individuen mit unterschiedlichen Bedürfen und Interessen.
00:44:56: An einem Wochenende, einen halben Tag haben wir uns aufs Blitzen und man hat unterschiedliche Sachen.
00:45:03: Zu viel mehr Harmonie letztlich beitragen als wenn alle bei allem mitmachen müssen und zu allem mitgeschleipert werden.
00:45:14: Man muss dann auch immer auf alles schauen.
00:45:18: Ich persönlich kenne das auch, dass ... Überwachungsmodus ist und denkt, ui!
00:45:24: Wir haben ja vorhin diese Frage diskutiert.
00:45:26: Wenn kiffelt es eigentlich wieder?
00:45:27: Man kennt ja die Situationen.
00:45:30: Und wenn man nur mit einem Kind herum ist oder mit zwei ... Dann ist das einfach schon mal ein bisschen Druck rausgenommen und die Situation entstand gar nicht und du kannst viel mehr aufs einzelne Kind eingehen und kannst vielmehr damit in Bindung, Beziehung gehen als wenn du den Helikopter spielen musst.
00:45:50: Ich sage nicht, dass man das muss, aber es passiert ja häufig, dass wir den Heliker spielen müssen und es hier im krisen Gebiet.
00:45:57: Aber mit dem ist es natürlich nicht da jetzt mit dieser Intervention, sondern ich glaube schon, dass es dort hilfreich wäre in der Mauerunterstützung bekommt und die Familie.
00:46:06: Das Paar selbst eine Beratung in Anspruch nimmt, das Coaching einer unterstützenden Therapie – was auch immer!
00:46:14: Es
00:46:14: ist
00:46:15: einfach wichtig, dass es irgendwo einen Ansatzpunkt gibt.
00:46:18: Dass sie sich als Team ein bisschen näher kämpfen.
00:46:22: Weil es sind viele Ebenen oder?
00:46:24: Ja, es sind extrem viel eben.
00:46:26: Ein paar Ebenes spricht er ja auch
00:46:28: an
00:46:29: und ich meine ... Ich glaube, das kennen auch viele Mami.
00:46:33: Du gibst und gibst den Kind.
00:46:35: Dann will der Partner auch noch etwas ... Du musst schauen, ob du überhaupt noch was im Fässchen hast, das du kannst geben.
00:46:42: Natürlich ist es verständlich so ein Wallabelsbedürfnis.
00:46:46: Und du möchtest ja selber auch eine Beziehung oder eine Bindung zu deinem Partner leben.
00:46:51: Aber wenn du nicht mehr kannst gehen?
00:46:53: Wenn du deine Ressourcen verteilst und ich in Sorge halte und Mutter bin, dann ... Ja!
00:46:59: sind wir wieder bei dem, dass das Mami oder der Mami in einer ähnlichen Situation wirklich auch auf sich schauen müssen.
00:47:05: Und die ja nicht einfach schauen wie viele Ressourcen ich habe und wie kann ich diese einteilen?
00:47:12: Entschuldigung es macht bei mir jetzt auch Glück und ganz viele Geschichten aus den vergangenen Jahren.
00:47:17: Weisst du so ein paar Beziehungen sie sich verändert haben mit meinen Therapiekindern eben dort haben sie teilweise auch noch zwei weitere Kinder.
00:47:26: Wie auch immer.
00:47:27: Der Satz, den du gesagt hast, das Sinn macht ein Kind... Ich mag mich erinnern wie viele Eltern mir sagen, sie sind froh wenn sie nur mit einem Kind in Therapie kommen und nicht noch die anderen mit dabei sind.
00:47:39: Wobei diese sind immer herzlich eingeladen.
00:47:41: aber ich merke dass es an mich so wie eine Insel ist für die Älteren.
00:47:46: Mit einem Kind unterwegs sein, mit einem Kinderzeit verbringen Das ist ja das, was du auch gesagt hast.
00:47:52: Die Bindung und das Vertrauen zu diesem Kind ... Qualität!
00:47:56: Bindungsqualität?
00:47:58: Danke, dass du das dann aufbauen kannst.
00:48:02: Natürlich habe ich auch Eltern erleben, die wahnsinnig schwierige Zeiten durchgemacht haben von bichronisch kranken Kindern.
00:48:08: Dass du eine sehr lange Zeit und nicht absehbar ein Ende von dieser Belastung hast.
00:48:17: Für das Paar, für die Familie und für das Miteinander sehr belastend ist.
00:48:24: Und dass dann auch jemand kranker bei den Eltern auftreten kann.
00:48:28: Es ist
00:48:30: ja beim
00:48:31: Vater passiert, dass es
00:48:33: bereits am Entstand steht.
00:48:35: Man muss schauen, ob es bei ihr nicht entsteht.
00:48:38: Was ich dir natürlich auch als Therapeutin ...
00:48:40: Barsicht
00:48:42: kann man sagen.
00:48:42: Ich kann jetzt nicht sagen, die Löhnt sich loscheiden!
00:48:45: Aber wenn du so wie generell entfernst dich voneinander... Du bist ein Paar und aber auch ein älterer Team.
00:48:54: Es ist wichtig zu schauen dass du nicht nur eine Mutter und einen Vater bist sondern dass da auch ein Älteren-Team ist.
00:49:04: Das muss sich immer wieder abgleichen und entwickeln.
00:49:07: Das ist wie im Geschäft in einem Team, oder?
00:49:09: Das ist nicht etwas, das einfach so entsteht.
00:49:12: Und die Gefahr ist eben auch, dass wenn man an diesem Team nicht schafft und keine Augenmerke gibt, dass dann jeder isoliert in seiner Mutter- oder Vaterrolle
00:49:22: bleibt,
00:49:24: sein Frust hat in seiner Mutter- oder Vaterrolle.
00:49:28: Die Entfernung der Distanz wird immer grösser und sehr oft ... führt das dann halt auch zu einer Scheidung oder zu einer Trennung.
00:49:38: Oder man lebt einfach sonst halt, man trennt sich nicht wegen der Nöte aber man lebe einfach sonst isoliert und parallel vor sich hin und ist halt irgendwie Mutter und Vater dieser Kinder Aber kein Bar mehr und kein älterer Team mehr.
00:49:55: Ja also das sind
00:49:56: die sogenannten überbrückbare Differenzen, die entstehen Das Entfremden voneinander.
00:50:02: Ja, das hast du so gut jetzt wirklich auch angestellt.
00:50:05: Ich meine ganz ehrlich, hat es passiert so schnell?
00:50:08: Das beobachten wir ja!
00:50:09: Es ist nicht einfach klatschbumm, sondern im Prozess über lange Zeit.
00:50:14: Das
00:50:14: passiert über die Jahre.
00:50:17: Von wegen des Schreibern.
00:50:18: Du hättest mich umgefuchtelt.
00:50:20: Meine Hände sind fest.
00:50:21: Also weiter entfernt.
00:50:23: Das sieht man zwar niemandem.
00:50:24: Wir müssen ein Videopodcast machen oder so.
00:50:29: Ich
00:50:29: könnte die Gäste kulieren.
00:50:31: Nein!
00:50:32: Ja, es ist herausfordernd ...
00:50:36: Eliane, hast du nicht einmal gesagt?
00:50:38: Ich habe dich gefragt, dass Familie Bern auch nicht im ersten Jahr entsteht, wo du Familie bist und viel später, oder?
00:50:48: Ja, da haben wir auch schon darüber gesprochen.
00:50:49: Das älteren Burnout.
00:50:51: Im Schnitt gemäß Statistik entsteht das Ältere Burn-Out wenn die Kinder etwa so zwischen sechs und neun Jahre sind.
00:50:59: Und das ist eigentlich über das gleiche in den Alten raus also die schlaflosen Nächte und Bräli kochen und was auch immer haben wir hier hinter uns eine Autonomiephase aber zum Beispiel die Schulcontent dazu.
00:51:12: Es zeigt eben wie auch dass es über die Jahre das ständige, chronische Mäge als wieder Ressourcen auftanken können und regenerieren können.
00:51:25: Irgendwann führt dazu, dass der Akku auch immer ganz tot ist.
00:51:30: Der Tank ist leer.
00:51:31: wenn ich jetzt dein Fässli-Bild noch darf nehmen?
00:51:33: Ja, der Tank ist sehr leer, wo man immer wieder etwas reinfüllt.
00:51:38: Da muss man aufpassen, dass dieser Tank nicht ganz kaputt geht.
00:51:41: Ich gebe bei diesem ... Beispiel sieht man sehr gut, wie komplex die Herausforderungen der älteren Schaft sein können und wie viel schichtig.
00:51:50: Und wie viele Ansatzpunkte sie aber gleichzeitig auch bieten.
00:51:55: Ja ich finde es schön, reden wir über so Beispiel aus dem Alltag.
00:51:59: Wir haben noch ein paar Beispiele, gell?
00:52:01: Wir haben glaubt noch doppelt soviel Beispel, was wir mit euch besprechen möchten.
00:52:07: Die möchten wir uns nicht vorenthalten.
00:52:10: Die dürfen dir dann im zweiten Teil hören.
00:52:13: Stay tuned!
00:52:14: Genau, der zweite Teil folgt schön.
00:52:17: Ich danke dir für den Austausch und die Reflexion.
00:52:21: Das ist auch immer so ein Mix aus Praxisspiel, das man selbst erlebt und wieder Erinnerungen aufkommt als selber erlebten.
00:52:31: Genau, sehr schön.
00:52:32: Ja, ob Therapeuten oder Fachpersonen oder nicht... Die Elternschaft ist für uns alle Unser Vorderung zum Wachsen.
00:52:42: Schön dürfen wir das miteinander und sind nicht allein einmal mehr der Grund für den Podcast, gell?
00:52:50: Ja!
00:52:50: Wir haben ein Bein gelobt.
00:52:52: Tschüss schönes Zeit!
00:52:54: Ciao!
Neuer Kommentar