Sprechstunde II
Shownotes
In dieser Episode wird unser Telefonat zur bunt gemischten Sprechstunde. Wir besprechen direkt am Hörer Probleme und Fragen aus dem realen Leben. Ob schlaflose Nächte mit dem Baby, plötzliches Einnässen, Herausforderungen beim Essen, motorische Ungeschicktheit oder zu viel Gamen: Wir suchen gemeinsam nach Wegen und Lösungsansätzen. Hör rein und nimm wertvolle Impulse für deinen eigenen Alltag mit!
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Transkript anzeigen
00:00:08: Herzlich
00:00:14: willkommen bei ARUF!
00:00:23: Hey, schön bist du jetzt wieder
00:00:30: da?
00:00:32: Hey, Schön bist
00:00:32: du hier?
00:00:34: Ja.
00:00:35: Wir machen weiter mit der Sprechstunde.
00:00:38: Unser zweites Teil, wer es nicht gehört hat.
00:00:41: Erster Teil ist Aruf-Einezwanzig.
00:00:43: Ich fange an mit der ersten Frage.
00:00:46: Die Kind macht wieder ins Bett und möchte bei uns im Bett schlafen.
00:00:51: Unseres Kind war sechs Jahre alt.
00:00:53: Seit zweieinhalb Jahren war er trocken.
00:00:56: Eigentlich schläft sie schon seit immer im eigenen Bett.
00:01:00: Seit einigen Wochen ist aber am Morgen das Bett nass und unserem Kind ist es mega peinlich.
00:01:05: Es schämt sich, aber es merkt es nicht.
00:01:07: Jetzt hat er angefangen in der Nacht wieder zu uns ins Bett zu kommen Und das stört unseren Schlaf und manchmal ist das Bett dann auch nass.
00:01:15: Wir reden ruhig darüber, wir sagen, wir haben die Klebe aber mich stört das sehr.
00:01:20: Die Bissi wirst du anzulängen und in der Wäschermaschine zu tun, ich finde es halt einfach auch gruselig.
00:01:25: Windeln möchte er nicht anlegen und wir möchten eigentlich auch nicht mehr wickeln.
00:01:30: was können wir machen?
00:01:32: Hm, hat das passiert recht oft
00:01:34: in diesem
00:01:35: Altovito?
00:01:36: Das Kind ... das erlernte Trockenwärter in Anführungszeichen verlernen.
00:01:42: Ich habe den Ausdruck verlernen, eigentlich nicht so gerne oder Regression weil es eigentlich schon eine Entwicklung schritt und es sind wahrscheinlich Umstände.
00:01:52: ich habe jetzt nur Mutmasen wenn ich nicht zurückfragen
00:01:55: kann.
00:01:56: Wir würden jetzt interessieren, was sich an den Rahmenbedingungen der sechsjährigen Kinder verändert haben.
00:02:02: Du
00:02:03: kennst das auch?
00:02:04: Dass es so Rahmenbedinger gibt, die sich ändern und dass beim Kind Anführungszeichen Rückschritt bemerkbar
00:02:14: sind.
00:02:14: Ich würde jetzt auch sagen, weil mir fällt ja wirklich auf, dass das Kind ist jetzt sechs Jahre alt dass es jetzt zweieinhalb ist.
00:02:22: Das war schon einige Jahre, in denen das Kind gemäß brichtstabil trocken war.
00:02:30: Dort würde ich auch eher auf das gehen, wie du sagst oder was vielleicht passiert, dass da wieder eine sozusagen Schlusszeichen-Rückschritt stattgefunden wird.
00:02:41: Wenn ein Kind erst seit einem halben Jahr trocken ist, finde ich das wirklich etwas anderes?
00:02:47: Aber hier hat sie sich ja wirklich
00:02:48: mal ...
00:02:49: Man kann auch davon ausgehen, dass physiologisch das funktioniert.
00:02:54: Ja, genau.
00:02:56: Nach so langer Zeit?
00:02:57: Da kann man
00:02:57: eigentlich davon ausgehen, dass es auch eine gewisse Hirnreifung stattgefunden hat.
00:03:02: Dass sich ein Hormon im Hirne bildet und es zum Trockenwerden kommt.
00:03:07: Dass es spürt, dass der Körper auch so weit gespürt ist.
00:03:11: Es hat ja viel mit den Körperwohnnahmen zu tun.
00:03:14: Das es gespürt – oh ich habe einen Handrang!
00:03:18: Dass aber auch die Fähigkeit hat, den Schliessmuskel aktiv zu betätigen und entsprechend aktiv in der Lösung.
00:03:25: Es sind viele Jahre an Erfahrung dabei, die ich jetzt auch sagen würde.
00:03:30: Hier liegt nicht unbedingt eine körperliche Einschränkung oder ganz selten gibt es das im Fall schon, aber dann sind wir in einem krankhaften Rahmen,
00:03:40: wo man die Identität
00:03:42: sagen muss, dass er ärztlich abgeklärt wird.
00:03:45: Darum habe ich das erste Mal gesagt, was wäre jetzt im Umfeld.
00:03:50: Mir Spontan in Sinn kommt, vor allem bei all den Sechsjährigen ist Schulstart.
00:03:56: Vielleicht ist ein Umzug ... Familien-Situationen etwas geändert, wie z.B.
00:04:03: ein neues Geschwistertei oder haben sich in den Elternbeziehungen etwas verändert?
00:04:08: Oder ist jemand im Nachumfeld erkrankt oder vielleicht sogar verstorben?
00:04:16: Und da kommen wir eigentlich schon auf die Bereiche
00:04:18: ins Psychologische,
00:04:21: weil das macht ja etwas
00:04:22: mit dem Kind.
00:04:22: Auf jeden Fall!
00:04:24: Ja... Also ich würde genau gleich vorgehen und eben auch in diesen Rahmenbedingungen suchen.
00:04:29: Da können wir jetzt halt nicht weiter, wenn wir von diesem Beispiel nicht mehr wissen, oder?
00:04:34: Aber das wären so die Fragen, die uns interessieren.
00:04:37: Ja, genau, genau!
00:04:38: Und dann geht es, denke ich wirklich darum einfach auf dieser Ebene Verbindung und Kontrolle der autonomie dort Sicherheit zu schaffen.
00:04:50: Ist natürlich noch meine Frage, die ich anstelle... Absolut verständlich, dass die Mama sagt mir stört das.
00:04:58: Ich kann nicht schlafen und ich finde diese Bissiwäsche ekelig wie sie es auch sagen, das Anlängen.
00:05:05: Das macht ja auch etwas in der Beziehung oder das Kind merkt ihr das auch sehr.
00:05:09: Sie hat auch selbst gesagt...
00:05:11: Aber wenn sie probiert?
00:05:13: Ja!
00:05:13: Und sie probieren zwar aber man hätte halt seine Grenzen.
00:05:17: oder vielleicht auch eine Bissiväschung von einem Sechsjährigen ist noch mal etwas anders als von einer Einjährigen.
00:05:23: Das muss man auch ernst nehmen, wie es einem hier selbst damit geht.
00:05:28: Also ganz praktisch, pragmatisch würde ich gleich vielleicht mir überlegen... Ich weiss nicht wie diese Schlaf-Situation ist, es scheint im eigenen... zu immer einzuschlafen und dann irgendetwas zu kommen.
00:05:42: Das ist aber trotzdem nicht zu merken, ich würde halt überlegen jetzt rein einfach physiologisch von den Blasen her.
00:05:49: wenn jetzt die Kinder vielleicht sagen jetzt mal am achte ins Bett gehen und du gehst vielleicht um zehn oder elf in das Bett dann würde ich mal überlegen das Kind vielleicht nochmal aufzunehmen und einfach aufs WC setzen so dass diese Blase schon mal leer ist.
00:06:02: also jetzt rein um den Umfall in dem Sinne Risiko dafür zu minimieren.
00:06:07: Was würdest du dazu meinen?
00:06:09: Da streiten sich die Geister, was ich gehört habe.
00:06:17: Ich bin kein Beckenboden-Therapeutin.
00:06:18: Ja,
00:06:18: ich auch nicht!
00:06:20: Es gibt Gelsversus pragmatisch zu sagen, dass man noch mal ins Bett geht und nimmt das Kind auf.
00:06:25: Es gibt Kinder, wo das funktioniert aber es gibt einen Anteil, der nicht funktioniert.
00:06:30: Wir zwei wissen sehr wohl ... Stärktschlafen, die Kinder angeht und was funktioniert.
00:06:37: Was nicht funktioniert?
00:06:39: Ich würde mir behaupten wir zwei haben verdammt viel schon gemacht und dranbleiben und so.
00:06:44: Also was jetzt die inkontinenz, die nächtliche Inkontinenz angeht, würde ich jetzt persönlich schon verwiesen auf der Kindrats- und dann mit den kindertherapeutischen Beckenboden Therapeuten konsultieren, weil diese sind ... nicht nur darauf geschultes Körperlicht zu schauen, was das Thema ist sondern eben auch das Emotionalen.
00:07:05: und dann schauen, was wir
00:07:08: hier machen können.
00:07:09: Das ist wirklich ein praktisch-pragmatischer
00:07:12: Herr.
00:07:13: Natürlich gibt es da Hilfsmittel, weisst du das?
00:07:14: Was du jetzt gesagt hast, ist auch eine Taktik.
00:07:17: Es
00:07:17: ist eine mögliche Strategie aber man muss schauen ob sie in diesem Fall hilfreich sind oder wenn man einfach die Gründe kennt.
00:07:23: Genau!
00:07:24: Es gibt die Möglichkeit mit diesen Klingelhosen, wo es gibt, dass es wenn ein Urin abgeht... gelüttet werden, alarmlos geht das Kind, wach wird und aufs WC geht.
00:07:34: Das ist ein Teil und der andere Teil ist das Schlafen im Bett.
00:07:40: Wo ich jetzt als Schlaufberaterin sage, hier sehe ich ein Kind, der sich wieder muss ruckversichern, wo er ins Nest, ins älterliche Nest, genau wie du Bindung gebraucht hast.
00:07:52: Und das ist sicher auch ein Aspekt, den man schauen muss.
00:07:55: Also hier ist das Kind von eigentlich gesagt hat irgendetwas für mich sehr unsicher und ich brauche gerade wieder ... Ja!
00:08:06: Es sind ja wirklich zwei
00:08:07: Themen und da bin ich völlig mit der Reins.
00:08:09: Das habe ich vorhin schon gesagt, es sind zwei Sachen die zusammenkommen oder?
00:08:14: Ein Kind in diesem Alter, der sich rückversichert muss und etwas in den Rahmenbedingungen ist.
00:08:19: Dass es einfach wieder mehr Nähe braucht.
00:08:22: Dann ist es auch wichtig dem Kind hier zu gehen.
00:08:25: Aber das macht es natürlich schwer, wenn sie dann halt ins Bett bisselt.
00:08:29: Und dann kann logischerweise die ganze Familie nicht mehr gut schlafen.
00:08:32: Das ist so wie noch eine Schwierigkeit, die dazukommt.
00:08:39: Also dann würdest du sagen, gleich noch mal Kinderarzt und Fachpersonen das anschauen, dass man da eine Taktik oder eine
00:08:49: gute Strategie
00:08:52: findet.
00:08:53: Ganz
00:08:53: konkret.
00:08:54: Aber einfach sonst auch wirklich auf familiärer Bindungsebene schauen wie man hier stärken kann.
00:09:01: Das muss ja gar nicht unbedingt nur dann in der Nacht sein.
00:09:05: Vielleicht findet man auch sonst, je nachdem was das Problem ist oder was ein Kind mühbereitet, auch sonst die Ritualen, die man noch vor dem Schlafen finden kann.
00:09:14: Oder vielleicht braucht es auch irgendwie einen entspannenden Massage oder eine Streichleinheit oder einfach ein schönes Zubedge-Ritual, wo das auch nochmal wieder diese Bindung verstärken
00:09:24: kann.
00:09:25: Ja genau!
00:09:25: Das
00:09:26: hätte ich für mich
00:09:27: sehr gefühlt.
00:09:29: Super, danke!
00:09:29: Gehen wir zum nächsten Beispiel.
00:09:35: Das nächste Beispiel ist das Thema, das Kind isst Füscht!
00:09:40: Unser Kind ist drei Jahre alt und ein Sonnenschein leidet Hauptbrötze mit den Dischenmonieren.
00:09:47: Wenn sie alleine etwas essen sollen dann landet es überall und manchmal auch im Maul.
00:09:53: mich egelt es an und stört mich wenn es Essen überall verschmiert ist.
00:09:59: Und wirklich mit Besteck ist sie also nicht.
00:10:02: Lieber mit den Händen, das ist für mich nicht akzeptabel.
00:10:06: Deshalb mache ich sie selber.
00:10:07: Wie kann ich ihr meinem Kind schönes Essen beibringen?
00:10:14: Sehr gute Frage
00:10:16: finde ich!
00:10:17: Was mir spontan im Sinn kommt, ist jetzt einfach mal auf der motorischen Ebene mit Dreh.
00:10:24: hat ein Kind eine gute Hand-Augkordination.
00:10:28: Das ist einmal motorisch feig mit der Hände und das beschreibt Mutter auch, Essen zum Mund führen.
00:10:38: Ich
00:10:38: würde mal behaupten es ist auch feig ein Wegzeug entsprechend gebrauchen.
00:10:45: Ein Löffel ist in diesem Fall etwas, das du aufschufeln und zum Mund führen kannst.
00:10:50: Das ist doch auch eine Balanceaktion, dass nichts von dem Löffeln runtergeht.
00:10:54: Aber sie beschreibt ja auch die Situation, dass es eben nicht immer im Mund landet.
00:11:01: Und dass das Kind sehr gerne mit der Hand ist.
00:11:03: Für mich heisst
00:11:04: es... Überall landen zu nur manch im Maul?
00:11:06: Ja!
00:11:07: Und da sind für mich zwei Sachen, die ich sehe.
00:11:10: Einerseits ist hier noch eine grosse Spielfreude also ein Lustprinzip aber es ist nicht das Bedürfnis, Hunger stillen im
00:11:18: Vordergrund.
00:11:19: Genau!
00:11:19: Das habe ich auch
00:11:20: gedacht.
00:11:20: Ja und anderen ist es landet in der Maul wenn es schmeckt, wenn ich Hunger habe dann kommt sie rein.
00:11:27: Das andere ist, sie füttert lieber selbst das Mami.
00:11:31: Das ist die anderen Ebenen, die ich sehe.
00:11:33: Also dann macht er sie und das Kind in eine passiven Position.
00:11:38: Und gleichzeitig möchte ich dem Mutter aber, dass das Kind aktiv wird mit der Anforderung
00:11:44: von
00:11:44: Qualität an Essen oder mit Tischenmanieren, mit Drehen.
00:11:48: Ich frage mich, ob man da jetzt die Anforderungen eines Dreijährigen sehr hochschubbt?
00:11:54: Es gibt auch Ausdrehjährige, die sehr sauber essen können.
00:11:59: Die haben aber auch behauptlich mal ein Übungsfeld gehabt und da gebe ich gerne bald zu dir Eliane Wir hatten ja schon einmal in unserer Folge Essen drüber.
00:12:10: Es ist ja nicht nur eine Nahrungsaufnahme am Tisch
00:12:13: sein.
00:12:14: Nein das ist so!
00:12:15: Hey es kommen wieder ganz viele Neuanzen hier zusammen Müsste auch hier etwas mehr wissen.
00:12:24: Wie du gesagt hast, das ist Übungsfeld und wenn sie schon länger vertreten muss man sich fragen, ob es dann eben ein Übungsheld hatte oder nicht?
00:12:34: Das ist halt die Frage.
00:12:37: Du kannst ja nicht plötzlich so, jetzt bist du drei.
00:12:40: Die meisten Kinder können mit Löffel und Gabeln irgendwie essen.
00:12:45: Und dann darfst du ihn haben und soll es gehen.
00:12:48: Also wollte ich ihn jetzt nicht unterstellen aber einfach überspitzt formuliert oder?
00:12:51: Es geht natürlich auch nicht plötzlich von einem Tag auf den anderen.
00:12:56: Ich finde das ganz wichtige Unterscheidung, was du gesagt hast mit dem Hunger Und mit diesem Lustvollen, mit dem Spiel.
00:13:05: Ich glaube hier wäre es schon wichtig zu schauen, dass das Kind wirklich Hunger hat.
00:13:10: Man kann sich auch zum Beispiel überlegen wie kleinere Portionen gibt oder dass nicht zu viele Essen im Teller oder im Schälen oder wo immer ist und dass man vielleicht nachgedacht wird, wenn es noch mehr mag.
00:13:23: Das wäre z.B.
00:13:24: etwas was, dass man einfach schaut wie es um den Hunger bestellt?
00:13:28: Aber das muss man mit dem Mami zusammen herausfinden.
00:13:31: Oder wenn es kippt, irgendwie in ein Spielen.
00:13:35: Und Spielen ist ja nicht schlecht, weil Konsistenzen kennenlernen.
00:13:38: und da bist du die Experten.
00:13:39: Du sagst, wie wichtig das ist?
00:13:41: Und Torek können das üben.
00:13:45: Ich finde es auch berechtigt, dass man sagt ... Der alte bekannte Spruch mit Essen spielt man nicht!
00:13:51: dass es irgendwo eine Grenze gibt, wenn sie in eine Verschwendung geht und es nur noch mit drei Jährigen dann umschmeissen oder schmieren ist.
00:14:01: Und da würde ich auch schauen, dass wenn ich merke ... Die Essituation ... Wie lange geht's wirklich um den Hunger?
00:14:10: Und halt auch zu anderen Gelegenheiten in Spielsituationen.
00:14:16: Materialien anbieten, die man schmieren kann.
00:14:19: Was weiss ich?
00:14:20: Fingerfarben oder irgendwie eine Matschkucke im Garten.
00:14:26: Dann können wir auch mit Werkzeug üben.
00:14:28: Da können wir Löffel und Schälen und hin- und herbeigen und Babis füttern.
00:14:33: Da könnte man ja auch am Modell vorzeigen.
00:14:37: Ich finde das ganz ein wichtiger Punkt, den du ansprichst, der mich absolut unterstützt mit den Alternativen von dem ... Lustvolle, Freudevolle.
00:14:46: Wir sind mit drei Jährigen in der Autonomiefase und somit das Kind will selber.
00:14:53: Und ich bin ja eine grosse Befürworter von der sensorischen Förderung und der sensorische Entwicklung.
00:14:59: Das heisst dass sich mit allen Sinn durch Erleben und Essen ist schon sehr ... Lustvoll und mit allen Sinn.
00:15:06: Also das auch sieht etwas unter den Mund, du schmeckst es und du hast halt immer die Assoziation mit Gefühl.
00:15:13: Essen hat halt auch doch mit Gefühlen zu tun, da bist du noch der Expertin mehr als ich.
00:15:19: Was ich aber unterstütze ist die Alternative aufbieten.
00:15:23: also wenn ich jetzt hier die Matschküche habe dann habe ich verschiedene Konsistenzen wo ich mal erfahre mit meinen Händen.
00:15:31: Wir wissen alle, dass der Sandkastel irgendwann auch mal halb im Kind landet und es merkt dann nicht so lecker das Sand.
00:15:40: Aber es hat die Erfahrung gemacht.
00:15:42: wie fühlt sich das an den Händern hier?
00:15:44: Wie klebt das?
00:15:45: Und wenn noch was dazu kommt, dass das eben so ist... Mit so einem matschigen Geräusch ist es auch lustig.
00:15:52: Und ich meine, der Herdöpferstock mit Brot-Sauce ist sehr ähnlich!
00:15:58: Aber das schmeckt vielleicht ein bisschen besser, wenn ich den von meinen Fingern abschläge.
00:16:03: Und wegen dem Abschlägen der Hand und der Finger... Ich kann sie jetzt nicht vormachen, als wir sie gesehen haben, aber die Zunge würde ja dann ganz akrobatisch zwischen den Fingertouren gehen was wiederum ganz eine wichtige Zungenmotorik ist, für die Sprache zu erlernen.
00:16:22: Dass wir so reden können wie wir reden und dass wir auch eine gewisse Geschwindigkeit haben und dass man auch die Fähigkeiten, Dialektreden oder Fremdsprachen hat, das bedeutet ja, dass wir die Fehigkeit und unsere Zungen kontrollieren.
00:16:37: R, so rollend können sagen oder dass wir eher ein R im Rachen haben.
00:16:43: Oder ST oder Zischlut oder was immer.
00:16:46: das braucht eine Übungsfeld und ich sehe auch Essen immer als Möglichkeit für Zungenmotoren auf Arbeiten und in diesem Fall brauche ich dort die Übung ganz viel.
00:17:01: und wenn ich irgendwo einen Mangel habe dann Ich sehe, ich habe bei diesem Kind ein bisschen einen Hochholbedarf.
00:17:07: Was ich verständlich finde ist, dass das nicht immer lässig ist und die Brokule in den Haaren aufeinanderklebt.
00:17:15: Irgendwo hat es auch Grenzen, wo man muss sagen, da lernt man nichts dabei?
00:17:21: Ich mag mich erinnern, dass der Mama mir gesagt hat sie habe jetzt nicht nur so eine Plexiglasplatte unter dem Tisch und einen Hochsitz vom Kind sondern auch hinter dem Kind an den Wand gemacht weil das Kind immer das Essen gegen die Wand schmeißt.
00:17:35: Oh!
00:17:36: Ist natürlich eine Möglichkeit.
00:17:38: also give
00:17:39: me rock.
00:17:40: ich hätte es jetzt anders das Roschen ein bisschen anders aufgesattelt aber dort war es kein Konfrontation.
00:17:46: das Kind soll seine Erfahrungen
00:17:48: machen.
00:17:48: dann finde ich fair
00:17:49: enough okay?
00:17:51: Dünn dir eures Umfeldes so gestalten, dass es fürs Kind
00:17:54: passt.
00:17:55: Du
00:17:55: weisst das.
00:17:56: ich habe die Bilder auch schon gezeigt.
00:17:57: unsere Kinder haben in Afrika sicher viel dürfen sauen bis zu einem gewissen Punkt und dann ist aber auch Essen-Situation beendet gewesen weil
00:18:06: dann war
00:18:07: klar du hast keine Hunger mehr mit dem Zeichen fertig das Tempte überkreuzt sind und dann gehen sie auseinander mit dem Wort begleitend fertig.
00:18:15: Das hat kein Signal.
00:18:17: Essen ist fertig und dann darf es spielen starten?
00:18:21: Ja, dass es auch klar übergeht.
00:18:23: In diesem Beispiel wäre mir persönlich zu viel zu weit gegangen, Essen gegen Wette zu schmeißen oder das wäre für mich wirklich okay.
00:18:31: da ist jetzt Spieltreib.
00:18:32: Dann hätte ich diese Situation auch führend begrenzt im Sinne des Kindes.
00:18:38: aus dem Stuhl mehnen oder wie immer begrenzen und Lädi abziehen und sagen, okay dann bist du fertig.
00:18:46: Dann darfst du jetzt hier übergehen und darfst dich die Belle wegen deinen Korb schmeißen oder irgendwie so.
00:18:51: Du
00:18:51: bist Spielspiel?
00:18:52: Ja
00:18:52: genau!
00:18:52: Ist es nicht vorgekommen?
00:18:53: Aber das wäre mir in den Sinn gekommen dass ich dann einfach gesagt hätte, das ist eine S-Situation und das ist ein Spielsituation
00:18:58: ja genau.
00:19:00: also da bin ich ganz bei dir.
00:19:01: mich
00:19:02: auch noch einen anderen Gedanken im Sinn.
00:19:05: und wo wir auch nicht wissen und zwar Essen ist ja auch wieder Lernen am Modell.
00:19:10: Und ich höre es im Fall immer wieder, und das habe ich sehr gut versteht.
00:19:15: Das haben wir phasenweise bei unseren Drillingen auch gehabt, die ganz klein waren.
00:19:19: Wir haben ihnen eine Brei gegeben und auch gefüttert.
00:19:23: Sie hatten einen Löffel in der Hand und ich hatte noch einen.
00:19:27: Aber ich selber habe ihn nicht gegessen.
00:19:28: Ich und mein Mann haben ihn nicht gejesset, weil es schlicht und ergreifend nicht möglich war in diesem Alter.
00:19:33: Darum verstehe ich das!
00:19:35: Aber ich höre es häufig auch noch, wenn Kinder älter sind.
00:19:38: Dass die S-Situation getrennt ist und das Kind muss essen.
00:19:41: Ich sage es etwas überspitzt.
00:19:43: Das Kind sitzt am Tisch und da sitzen eine oder zwei Erwachsenen nebenan.
00:19:46: Und das Kind hat die S situation und ältere Essen dann später.
00:19:51: Ich verstehe es vom Gedanken her in Ruhe können essen.
00:19:55: So lange habe ich mein Essen hintergeschlätzt.
00:19:57: Hier ist er nicht einfach nur hinterherbeigen.
00:20:01: Aber es fehlt halt den Aspekt vom Modell lernen, dass die Kinder dir auch absehen können wie man dann ist.
00:20:09: Das ist so ein wichtiger Aspekt und es ist genau das was du sagst, was im Alltag
00:20:16: als
00:20:16: Mami irgendwo vergessen geht.
00:20:19: Dass du den Genuss vorlebst oder?
00:20:21: Richtig!
00:20:22: Und dass auch irgendwo... Ja das mag vielleicht nicht jeden Tag gar nicht jeder Altersphase gehen aber dass man vielleicht auch schaut wo können wir denn das gemeinsame Familienessen praktizieren Vorleben und als Ritual Leben geht.
00:20:37: Was mir auch noch im Sinn kommt, wie oft ich so einen angesaberten aufgewächten Maispops anbotten bekomme.
00:20:49: Das teilen und das mich mit einbeziehen will in ihres
00:20:53: Tünen.
00:20:55: Und ich habe dort an mich einfach so besoldermäßig abbissen gemacht und dann selber an meinem trockenen Maispop abbissen zu haben.
00:21:06: Das erinnert mich jetzt gerade, was du gesagt hast... Du bist auch
00:21:09: in der Harle verschwinden, den Maispop?
00:21:11: Nein,
00:21:12: zum Glück nicht!
00:21:13: Aber ich will sagen Sie haben Zeiten im Tag geschmiert.
00:21:18: Es war so überall im Gesicht und an den Händen.
00:21:23: Dort waren sie sehr viel jünger.
00:21:26: Mit drei haben sie definitiv mit Bestecken essen
00:21:30: können
00:21:32: und haben auch sagen können, mehr oder fertig.
00:21:36: Aber auch dass wir bis dort angekommen sind, bestätige ich jetzt das, was du gesagt hast?
00:21:41: Es braucht ein Übungsfeld, es braucht ein Modell und ein Ritual.
00:21:45: Es hat einen Start gegeben, es hat den Mitteltel gegeben und es hat ein Ende gegeben.
00:21:51: Und das sind vor allem Starts und der Ende war ganz klar bei uns.
00:21:56: Das haben wir auch bei unserer Folgeessen gesagt, was Rituals sind und wie sie aussehen können.
00:22:03: Und die Tische manieren müssen wir wieder ehrlich sein.
00:22:06: Je nach kulturellem Hintergrund sehen diese ganz verschiedene aus.
00:22:11: Aber dass mal ein Kind eine Maniere lernt, wie das in diesem Kulturkreis ist, wo es aufwächst, ist sicher wichtig.
00:22:21: Stecke ist ein Wegzeug Gibt und gelernt werden wird er mit umgehen und hier auch ein Übungsfeld
00:22:29: arbeiten.
00:22:30: Und ich denke, dann kann ein Kind in Anführungszeichen auch schön essen.
00:22:35: Und was du sagst am Modell?
00:22:38: Das wäre mal die Antwort dazu!
00:22:40: Ja
00:22:40: genau, keine einfache Antwort, keine dimensionale Antwort.
00:22:44: Nein,
00:22:44: ich
00:22:44: habe das Komplex.
00:22:48: Gehen wir zum nächsten Beispiel.
00:22:53: Mein Baby ist sieben Monate alt und schläft nur auf mich.
00:22:57: Wir haben eine schöne Wege, auch ein Bett im Kinderzimmer, aber das ist nur der Kuh.
00:23:02: Die Kleine schlafen nur auf oder neben mir.
00:23:06: Ich komme zu nichts.
00:23:07: Ich bin so müde, dass ich Mühe habe, meinen Tag zu bestreiten.
00:23:11: Andere Kinder schlafe im eigenen Bett oder im Kinderwagen.
00:23:17: Meines Kind nicht!
00:23:19: Das frustriert
00:23:20: mich.
00:23:20: Was
00:23:20: mache ich falsch?
00:23:21: Ja.
00:23:21: Ich glaube, du weißt was für ein
00:23:24: Gesicht ich mache, gell?
00:23:27: Ja,
00:23:28: ich glaube, ich mache wahrscheinlich das Gleiche!
00:23:30: Wir fühlen
00:23:32: mit.
00:23:33: Wobei ich muss sagen, mein Kind hat ... Also meine Trillingen haben nicht einmal auf mir geschlafen und neben mir auch nicht mal das meine Hände müssen.
00:23:43: Am liebsten wäre es, die ganze Zeit umgetragen zu haben und Bewegung.
00:23:47: Ich finde, das ist nochmal eine Stufe für mich.
00:23:50: Nein!
00:23:51: Entschuldigung...
00:23:52: Es ist es auch anstrengend.
00:23:54: Aber wenn ich wenigstens schlicke und das Kind habe, dann muss man noch bewegen ...
00:24:00: Dann
00:24:03: würde ich es gerne nehmen.
00:24:04: Nein, aber ich verstehe es natürlich völlig.
00:24:08: Es ist kräftig zu sehen und wenn du den ganzen Tag hast, wenn du alleine bist, vielleicht tagsüber, dann wissen wir jetzt nicht mehr über diese Situation.
00:24:16: Also was mir so hängen bleibt – und ich glaube dir auch – ist das Ich komme zu nichts!
00:24:20: Ich mag nümme!
00:24:23: Was mache ich falsch?
00:24:24: Das sind
00:24:27: ja
00:24:28: viele.
00:24:29: Und zwar im defizitären Sinn.
00:24:33: Hey, liebes Mami.
00:24:34: Nicht machst du falsch?
00:24:39: Und das ist mega vordernd!
00:24:42: Die Erschöpfung, die man hier wirklich gehört draus und ich weiss dass hilft jetzt natürlich als ersten Schritt auch nicht weiter.
00:24:50: aber das Problem ist eben diese Erschöffung wo du dann selber hast und du bist ja auch nicht mehr so entspannt und reguliert transportiert halt dann auch nicht die Ruhe, was das Kind bräuchte.
00:25:07: Und das macht es dann wie in der Tiefelskreis führen
00:25:12: kann.
00:25:13: Und es ist auch vom Kind aus, dass es nichts falsch macht oder das Kind nicht falsch macht?
00:25:19: Nein natürlich nicht!
00:25:21: Ich meine den Blick geht ja nach außen.
00:25:23: Das kennen wir ja auch.
00:25:25: Warum funktioniert's bei anderen und bei mir nicht?
00:25:30: So eine junge Säugling mit sieben Monaten hat schon auch noch das große Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit.
00:25:40: Es ist auch der Punkt, dass sich von der Motorik her fortbewegen, an sich drehen und auf die Hände stützen kann.
00:25:54: Sie umfällt immer mehr und mehr wahr.
00:25:57: Und gleichzeitig muss sie auch schauen, hey, lass mich hier nicht zurück, sonst kann das Hebelzahntige in mich fressen.
00:26:04: Also es
00:26:05: hat auch
00:26:06: mit dem zu tun, weisst du?
00:26:07: Es ist so gekoppelt.
00:26:09: Natürlich!
00:26:11: Was du ansprichst, ist eigentlich das Bindungsbedürfnis oder bei einem Säugling ist das Grundbedürfenis nach Bindung und Nachsicherheit... Das erste und einzige, das ist in diesem Alter noch die oberste Priorität.
00:26:25: Das Bedürfnis nach Autonomie kommt später.
00:26:29: Ich möchte hier nochmal das aufgreifen, was ich vorher gesagt habe.
00:26:34: Wir wissen jetzt deutlich zu den Rahmenbedingungen oder?
00:26:36: Ich nehme nicht an, dass da schon mal ein Kind herum ist.
00:26:39: Es scheint mir als erstes Mami zu sein.
00:26:43: Wir wüssten nicht, ob sie irgendwo Unterstützung haben.
00:26:47: Nicht über sie persönlich.
00:26:49: Das ist immer schwierig, wenn man eine Persönlichkeit wie irgendwo nicht spürt.
00:26:53: Aber was für mich ganz klar ist, dass das Mami unterstützt sich braucht?
00:26:57: Ja, dringend... Hast du auch gesehen, als ich vorhin gemeint habe, dass es in der Tüpfelskreise kommt und das ist neben ihm seine Schuld aber man hört einfach, dass er ihn nicht mehr
00:27:05: mag?
00:27:06: Weil
00:27:07: irgendwann kannst du an deine Grenzen, wo du keine Ressourcen mehr hast, die du nicht mehr geben kannst oder wie kannst dann du diese Ruhe selbst sein für dein Kind auch sicher ein Haufen bieten, wenn du selber vielleicht nicht mehr schlafen kannst.
00:27:22: Wenn du selbst keinen Antrieb mehr hast und dich nicht mehr magst.
00:27:26: Wir wissen auch nicht wie das Mami in die Schwangerschaft gegangen ist oder wie sie dort ging.
00:27:34: Vielleicht leidet sie ja schon seit Monaten.
00:27:38: Das wissen wir alles nicht.
00:27:40: Weisst du was ich hier einsteige?
00:27:42: Was ich eben auch als Faktor gesehen habe ... Die Aussage, wir haben eine schöne Wiege und ein Bett im Kinderzimmer.
00:27:51: Das war nur die ECO.
00:27:52: Es war auch eine Vorstellung, wie das Kind schläft und sich aufhalten wird.
00:27:58: Und jetzt verhält sich das Kind nicht so.
00:28:02: Sie hat auch nicht, wie sie sich die Mutterschaft vorgestellt hat.
00:28:07: Das ist auch noch einmal eine grosse Diskrepanz.
00:28:10: Es gibt
00:28:10: so einen Selbstzweifel, aber das wird heute natürlich auch von der Babyindustrie vorgelebt.
00:28:16: Du kaufst nur die Wegen und dann möglichst noch wacke und vibrierend mit dem So-und-so Lämpchen und noch dieses Bettchen und das ist das Beste.
00:28:25: und sofort oder wenn du das kaufest, dann hast du ja dann auch ein schlafendes Baby?
00:28:30: Ein
00:28:31: Zfriednichs-Baby.
00:28:33: Genau, ein schlafen Sie.
00:28:35: Alles ist rosarote und super schön wie bei den Influenzern, die viel Geld damit verdienen, dass sie irgendwelche Wegen präsentieren.
00:28:43: Und dann ist es nicht so!
00:28:45: Das Bild ist natürlich bei dir wie eingeprägt oder bei vielen Mami.
00:28:50: Es sind sehr ähnliche Bilder herum und man hat diese Vorstellung.
00:28:53: Woher sollen wir sie auch anders wissen?
00:28:56: Ja,
00:28:56: du sagst es auch wieder hier am Modell und auch hier was vorgelebt wird.
00:29:01: Und was ich auch kritisch übe wie du auch ist, es wird outsourced beziehungs- und bindungsorientiert.
00:29:10: Sie kann nicht gehen wenn du dein Kind aussorcesst.
00:29:15: Das muss man auch... Z.B.
00:29:16: einfach an
00:29:17: das Zuwendig und Wärme
00:29:24: Ja, das kann man nicht ersetzen.
00:29:26: Aber gut!
00:29:26: Das wollen wir ihr jetzt nicht unterstellen.
00:29:28: Nein, nein!
00:29:28: Das ist etwas von mir zweieckverschätzung
00:29:30: zu beobachten und irgendwo auch sagen.
00:29:34: Sie sagt auch andere Kinder schlafen im eigenen Bett oder im Kinderwagen?
00:29:39: Hey ja...
00:29:40: Sie geht schon auch nach außen.
00:29:42: Und das ist das Bild, was wir haben.
00:29:43: und ganz ehrlich ich habe auch das Gefühl gehabt alle andere Kinder schlafen überall.
00:29:48: Natürlich aber gerade woher sollst du auch gehen?
00:29:50: Wenn du selber nicht klar kommst und verzweifelst, woher musstest du gehen?
00:29:54: natürlich wendest du den Blick nach Außen.
00:29:57: Ich meine ich kann das total verstehen mich und es immer wieder entzündet.
00:30:03: Heute habe ich einige Jahre Distanz, damit sie etwas überschmutzeln
00:30:09: kann.
00:30:09: Aber ich
00:30:10: meine, ich hatte im Umfeld Leute.
00:30:12: Die haben ihr das Kind einfach abgelegt!
00:30:14: Weisst du?
00:30:14: Sie legen einfach unter den Baum im Schatten
00:30:16: und dann schläft's.
00:30:17: Ich meine ... Hey, ich gönnste ihn aber ich meine ... Im Leben wäre das nie passiert bei uns oder?
00:30:25: Also...
00:30:26: Ich fühle ja, dass der Nachtschlaf bei uns wirklich massiv ist.
00:30:30: Das war schwierig.
00:30:32: Der Tagsschliff war herrlich, da konnte ich mich wirklich nicht beklagen.
00:30:38: Ohne weitere
00:30:39: Aufwände?
00:30:40: Ja, also ich konnte sie in das Wegelelege stillen und dann haben Sie geschlafen
00:30:45: oder ... Nein wir mussten laufen.
00:30:50: Wir konnten ihn anhalten.
00:30:53: Das ist gegangen und dann haben wir aber auch gewusst, dass nach einer Sonne so viel Zeit kommt.
00:30:56: Dann musst du wieder weiterlaufen oder nichts gegen gewisse Hilfsmittel, wenn man sie sinnvoll einsetzt.
00:31:02: Aber eben sie alleine machen es nicht.
00:31:05: So ein leichtes Vibrating am Kinderwagen oder so.
00:31:12: Man hat sich dann schon mit dem Kinderwagen behelfen.
00:31:15: Aber das finde ich schon
00:31:16: fair enough, aber es ist nicht, dass ich das Gefühl habe, das richtet das Ganze.
00:31:20: Es war mir einfach ein Hilfsmittel, um meine Kräfte irgendwo
00:31:24: zu sparen.
00:31:25: Oder halt die zwei Stunden Mittagsschlaf her steht nur eine.
00:31:32: Nach einer Stunde haben sich die ersten Köpfe wieder gedreht?
00:31:35: Du sprichst etwas ganz Wichtiges an, das ich auch finde.
00:31:39: Du hast drei Kinder gleichzeitig gehabt und ich mag mich erinnern an den Bildern, die ich damals gesehen habe.
00:31:46: Das ist wunderschön definiert in oberer Umgang.
00:31:50: Ich bin einfach... also ich hatte ein Minimum von nur fünfzehn Tausend Schritte oder so.
00:31:56: Also meine Steps bin ich auch.
00:31:59: Ich war immer am Spazieren.
00:32:00: eine körperliche Limite, die du irgendwann erreichst.
00:32:05: Und das ist auch das was ich dem Mami würde empfehlen oder den Eltern besser gesagt empfehle dass sich sicher Hilfsmitteldorf zu sich holen für eine gewisse Zeit
00:32:19: also ich
00:32:19: propagiere bevor Älteren an einen Anschlag kommen was dann halt auch wieder das Kind ihnen vorbringt.
00:32:28: das muss ich halt auch sagen Bevor es so übergriff zu Kind geht, wegen Überforderung bitte holen.
00:32:33: Ich liebe Hilfsmittel.
00:32:35: Das bin ich... Genau das sind wir ja beide an the same page.
00:32:40: Das sehen wir beide gleich.
00:32:42: Es ist ein situatives Hilfsmittel, der für eine gewisse Zeitdauer gut ist und nicht einfach per se.
00:32:51: Das muss man auch ganz klar sagen Und was ich auch definitiv noch empfehlen würde Weil die Mama sagt, der Tag hat sie schon müde gestaltet.
00:33:03: Ja
00:33:03: ja, mit dem
00:33:04: Tag bestreiten.
00:33:05: Also hier würde ich dann auch noch einmal herausbeinden, was genau sind alle ihre Aufgaben, die sie noch machen müssen und sich sicher auch abgeben, dass es Verantwortung gibt und
00:33:18: dass das auch
00:33:19: gesorst wird.
00:33:19: Das müssen wir wieder auseinanderteigseln schauen, was sie an ihrem Partner definitiv abgeben kann.
00:33:29: Allefalls wie ist die finanzielle Situation, dass auch jemand kommt, der sie entlasten kann?
00:33:35: Ja.
00:33:36: Weil das ... Das Twin-File-Seven... Oder im
00:33:38: Ufalt, oder wer gibt's?
00:33:40: Manchmal fragen die eben auch mal meine Skarn nicht nach Unterstützung.
00:33:43: Aber nicht so
00:33:45: unterschätzen!
00:33:46: Es gibt so viele.
00:33:47: auch Glaub und Satz.
00:33:49: Danke,
00:33:50: was
00:33:51: sind die Einstellungen dieser Mami?
00:33:53: Du hast jetzt ganz viele Punkte gesagt.
00:33:55: Wenn ich das Mami bei mir in der Praxis wäre, würde ich genau einmal mit dem Aussen anfangen.
00:34:02: oder wie sind die Umstände?
00:34:04: Wo kann sie sich Hilfe holen?
00:34:06: Ich würde den Partner zum Gespräch einladen, also den Vater ... Und schauen, wie ihr praktisch im Alltag helfen kann, sodass sie Ruhe unter Erholungspausern hat.
00:34:14: vielleicht externe Unterstützung wäre nötig, falls es im Umfeld keine hätte.
00:34:19: Und dann wäre aber ganz ein wichtiger Teil schon auch noch so die wie ich immer nenne, die innere Arbeit oder also was sind da Verglaubenssätze um... Wie sicher?
00:34:29: Wie verbunden ist das?
00:34:31: Mami selber überhaupt?
00:34:32: Oder was hat sie so...?
00:34:35: Ja wie steht's zum Selbstvertrauen?
00:34:36: Wie steht's um ihre Resilienz?
00:34:40: Wie ist sie geprägt?
00:34:41: Wie geht sie mit Stress und Krisen um, dass man daran arbeitet, dass sie eine wohlwollende und eine zugewandte realistische Stimme sich entwickeln kann.
00:34:52: Und wie du aus dem Anfang gesagt hast, dass Defizit orientiert wird, was mache ich alles falsch oder?
00:34:58: Sondern mehr auch den Blick stärken, was mach' ich richtig, wo kann ich in die Binde gehen mit meinem Baby?
00:35:03: Wo haben wir's gut?
00:35:04: Was mache ich?
00:35:05: all das toll?
00:35:07: Also da braucht ... Wer ist wirklich Support gefragt?
00:35:10: Ja,
00:35:11: genau.
00:35:12: Sehr schön!
00:35:13: Ja
00:35:13: wenn wir
00:35:14: weiter...
00:35:15: Das nächste Beispiel ist
00:35:17: von einem grösseren
00:35:18: Kind und zwar das Thema ist Mein Kind fällt oft um.
00:35:24: Unsere Kleine ist ein kleiner Wirbelbind und die Rufgänger.
00:35:27: Ich muss immer aufpassen wo er ahnen rennt.
00:35:31: Leider macht er viel Unfall und hat einige blaue Flecken oder auch schon mal einen Aufgeschlagen des Knie.
00:35:38: Er ist nicht umgeschickt, aber auch nicht unbedingt vorsichtig.
00:35:42: Er möchte einfach immer mit anderen Kindern, die voraussind, obwohl andere Kinder älter sind, mitheben.
00:35:52: Ich sorge mich, ob er sich nicht gut spürt.
00:35:55: Ein Mami hat mir schon darauf angesprochen, dass ihre blauen Flecken aufgefallen sind und dass meine Kinder immer so rumrennen.
00:36:04: Was kann ich machen?
00:36:08: Hey, so viel Taber.
00:36:10: Ja, wieder ganz viele.
00:36:11: Wo wollen wir anfangen?
00:36:12: Also ich habe mich jetzt gerade zuerst gefragt.
00:36:14: Ich weiss nicht genau wie alt das Kind ist oder und ob es mir selbst vielleicht auch noch ältere Geschwisterte gibt, habe ich mich gefragt.
00:36:23: Auf jeden Fall scheint Kontakt mit älteren Kindern da zu sein... Mir kommt das natürlich gerade in den Sinn.
00:36:31: bei uns mit dem Altersunterschied.
00:36:34: Sechs Jahre geht ich die, die natürlich auch schon immer alles machen, was die Großen möchten.
00:36:39: Also das ist für mich ein völlig normales Verhaltenmodell-Lernen.
00:36:45: Den Begriff haben wir ja vorhin schon beim Essen diskutiert.
00:36:50: Was du in diesem Sinn anbietest oder ein Angebot um ist und wenn ältere Kinder um sind, dann macht es
00:36:57: einfach mit!
00:36:59: Aber
00:36:59: wir wissen halt, dass die Selbstwahrnehmung und die Selbsteinschätzung und Regulation ist.
00:37:06: Je kleiner das Kind ... Wir reden jetzt hier von kleinen Kindern.
00:37:11: Ist dort einfach noch viel weniger ausgeprägt als bei einem älteren Kind?
00:37:15: Ja genau!
00:37:16: Ich sehe auch nach der Ebene, dass mein Kind nicht spürt sich.
00:37:23: Die Sorge, den Blick von außen auf das Kind, spürts ich mich nicht.
00:37:29: Mein Kind hat sichtbare, blaue Flecken.
00:37:31: Ich werde von außen auf das angesprochen und dass hier eine Sorge irgendwo auch von aussen suggeriert wird.
00:37:41: Ich nenne jetzt
00:37:42: eures
00:37:42: Wortes.
00:37:44: Vielleicht hätte ich gut, dass ich gar nicht gross Gedanken gemacht habe, aber nachdem die Nachbarin gesagt hat, hey, schau mal, wieso rennt die Kinder es um?
00:37:51: Das ist ja vielleicht
00:37:53: nicht
00:37:53: normal ... Das kann
00:37:56: ich natürlich auch verstehen.
00:37:59: Ich bin auch bei dir und wir haben hier ein jüngeres Kind, das sich nach oben orientiert zu den älteren Kindern, die das möchte machen was sie anderen machen.
00:38:08: Du hast selbst ein privates Beispiel erlebt.
00:38:13: Die jüngeren Kinder sind eigentlich immer etwas voraus als Gleichaltrige, die jetzt selbst als älteste Kind sind.
00:38:21: Das ist so!
00:38:23: Ich kenne das auch für
00:38:24: mich selber, da kommen bei mir im Vollau gerade so die M-Zonen
00:38:27: auf.
00:38:27: Du bist
00:38:28: halt
00:38:29: die Jüngere
00:38:30: genau.
00:38:31: Ja, ich bin auch diese Jünger und in meinem ... Klar ist es wahrscheinlich auch noch ein wenig temperamentabhängig.
00:38:38: Es ist bei diesem Kind wohl auch der Fall zu sein.
00:38:40: aber wenn ich auf mich schaue... Habe ich nicht gesehen, dass mein Bruder etwas kann?
00:38:44: Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, warum ich das nicht auch sollte können.
00:38:47: Selbstverständlich muss ich und will ich es auch können!
00:38:51: Das ist gut.
00:38:53: Also was wir auch noch so ... der Rahmen, die sie sagt also eine blaue Flecke Ich weiss nicht wo an den Beinen am Arm Und einmal ein aufgeschlagenes Knie finde ich darf in einer gesunden und normalen Kindheit gehört das dazu finde ich persönlich auch einmal eine Bühne am Kopf.
00:39:16: Also, ich kriege immer einen Sitenblick, wenn ich so etwas sage... also es geht nicht darum, dass ich mich in die Klasse verletze.
00:39:24: Ich
00:39:25: selber überlege?
00:39:26: Nein, überhaupt nicht, sondern ich finde ein Kind darf lernen umgehen und wieder aufstehen.
00:39:34: Im Fall umfallen ist etwas, was wichtig und richtig ist zum Lernen Und zwar
00:39:42: gehört das
00:39:43: zum Rahmen der gesamtkörperlichen Gewandheit und Geschicklichkeit.
00:39:48: Jetzt mache ich den Blick in die Zukunft für junge Erwachsene, eine ganz kleine Bevölkerungsgruppe sind Spitzesportler.
00:40:00: Hast du schon mal gesehen wie diese Schanzenspringen von Snowboardern durch
00:40:06: die Luft
00:40:07: wirbeln und dann landen sie auf der Beine?
00:40:09: Und dann kriegen sie eine Medaille, wenn sie das öfters machen als umkehren.
00:40:15: Auch wenn sie umkehen können sie wieder raufstehen.
00:40:17: Der Thurner finde ich phänomenal.
00:40:20: Du siehst euch ... Der Sprung hat nicht geklappt aber sie können abrollen und später
00:40:25: wieder auf die Bälle.
00:40:25: Stürzen ist auch ein Kompetenz oder ich weiss ja gerade im Kampfsport oder im Judo.
00:40:29: Um in dem Sinn zu sein, dass früher als Kinder gesehen haben, da lernst du als erstes umkehnend.
00:40:35: Ja genau!
00:40:37: Und übrigens mehr zwei Volleyballerinnen, also ich ehemals Volleyballerin.
00:40:41: Du machst Fisch oder du stürzt
00:40:44: das Boden auf den Bauch und rollst
00:40:47: dich, dass du am Schluss wieder auf deinen Beinen stehst?
00:40:50: Das kann ich im Fall immer noch mit forty-fünf.
00:40:52: Voilà!
00:40:52: Das
00:40:52: ist erlernt.
00:40:53: Ich schmeisse und rieche drüber.
00:40:56: Voilà.
00:40:57: Und ich bin überzeugt Elian bei deiner ersten... ...vierzehnzig Versuche wenn ich sogar dreissig habe, hast du am oben Blaue Flecken.
00:41:07: Hast du viel blaue Flecke, habe ich an Hüftknöchen und Ellböcken?
00:41:10: Ja genau!
00:41:11: Ich auch, ich auch!
00:41:12: Ich
00:41:12: bin hier vorne an der Spine, beim Becken vorne...
00:41:17: Oder so Thurnhallen-Brandwunden.
00:41:20: Wo das Gefühl in die Haut liegt nachher am Boden.
00:41:23: Also, schau
00:41:25: jetzt.
00:41:25: Du bist ja zu hören mit grausigen Details.
00:41:27: Aber was eigentlich damit zu sagen ist dass erlerne, das motorische Erlernen von Fallen und sich wieder auffangen können.
00:41:40: Das Balancieren können, das Gleichgewicht haben.
00:41:43: Das braucht ein Übungsfeld
00:41:46: in der
00:41:46: jungen Kindheit?
00:41:49: Ja ist so!
00:41:50: Also auf dem Herd ist es ja nicht zielführend jetzt das Kind irgendwo einschränken.
00:41:57: Aber die Frage ist doch irgendwo die einen Kinder lernen zu schneller oder ringer und die anderen brauchen länger.
00:42:06: Da ist ja dann halt wie für dich.
00:42:07: die Frage denk ich mal wo du ja Fachperson bist, es gibt ja Schuhkind, wo... Wie soll ich sagen?
00:42:14: Wo das einfach nicht den Norm entspricht, oder?
00:42:17: Und da müssen wir dann her schauen.
00:42:18: warum ist das so, psychomotorisch was gibt's da?
00:42:22: Oder auch gesehen und gehört, oder was gibt es hier vielleicht für Defizite, die können um sein, die eine motorische Entwicklung beiträchtigen
00:42:30: können.
00:42:31: Ich finde hier auch ganz wichtig, den Punkt zu unterscheiden.
00:42:35: Wo sind wir in der Norm?
00:42:36: Wo grenzen wir an eine Pathologie an?
00:42:40: Natürlich habe ich auch Kinder, die einen Körperwohnnahme-Gestörung haben.
00:42:45: Die sich gegen Wände schmeißen, damit sie sich einmal spüren oder auch hauen.
00:42:50: Sie spüre nicht, wo sie anfühlen und aufhören.
00:42:56: Das habe ich durchaus auch.
00:42:59: Darum die Bezeichnung, sie haben einen kleinen Wirbelwind und Rufgänger.
00:43:03: Ich finde das
00:43:04: positiv!
00:43:06: Ich weiss auch nicht wie alt das Kind ist.
00:43:08: Und das Kind kann sich aber auch einordnen.
00:43:11: Weisst du es möchte mit den älteren Kindern?
00:43:13: Also es merkt ja, da hat es andere, die das schon können, ich will das auch können.
00:43:18: Und natürlich je nach Alter kann es vielleicht noch nicht vom dritten Stegentritt abgehoben werden.
00:43:26: Aber es versucht trotzdem, dann geht's halt um und schürft sich das Knie auf.
00:43:31: Aber ganz ehrlich, Ellian, weisst du, da sind genau diejenigen, die
00:43:34: nachher Spitzenspartner
00:43:35: werden können?
00:43:36: Das sind diejenigen mit riesigen Eingang, die üben und dran bleiben, die einen Durchhalten vermögen haben ... Und jetzt merkst du meine positive Assoziere mit der Worte oder?
00:43:48: Das ist ein Attribut, den wir eigentlich
00:43:51: auch ... Ja, etwas Gutes.
00:43:54: Er scheint ja nicht gerade zu denken ... Oh nein!
00:43:58: Habe ich einen Weg gemacht?
00:43:59: Ich mache es nicht mehr.
00:44:01: Das wäre im anderen Extrem dann auch und dieser Kind hast du ja auch, wo dann völlig verschüchtert sind und wo die Eltern vielleicht immer so kommentierend nebenan stehen mit Nein pass auf und machen nicht und tun nicht und so.
00:44:13: Es scheint ja das Mami weniger zu machen weil
00:44:18: Das
00:44:22: Kind probiert es ja immer wieder.
00:44:26: Er will lernen, was meine Kompetenzen sind und meine Fähigkeiten sind und wo meine Grenzen sind.
00:44:34: Es gibt noch Daufe, es hat Durchhaltewilen ... Und das macht immer wieder so.
00:44:37: Da ist auch etwas
00:44:40: Positives.
00:44:43: Der Aspekt von angesprochen werden mit den blauen Flecken.
00:44:47: Und da kommt mir jetzt auch noch mal wieder etwas anderes ins Sinn, das ja leider heute durch die Tatsache ist, dass sehr viel körperliche Missbrauch stattfindet und mein Handeln durchschlägt oder?
00:45:05: Ich kann mir auch vorstellen, dass bei mir kommt die Assoziation, wenn Leute mich auf die blauen Flecken ansprechen.
00:45:12: Hoffentlich meint niemand mehr, wir möchten unserem Kind etwas oder ich schlage mein Kind.
00:45:18: Ja das ist definitiv auch so.
00:45:22: Das sind ja auch Kinderärzte und auch Therapeuten muss ja da sensibilisiert sein drauf.
00:45:27: Warum haben Kinder so viele blaue Flecken?
00:45:29: Das ist tatsächlich etwas, was mir begegnet ist.
00:45:33: Als ich meine Vorgesetzte geholt habe und gesagt habe, lasse das Kind ein X-Termol in Folge
00:45:40: mit
00:45:41: neuen blauen Flecken kommen.
00:45:44: Ich
00:45:44: sagte
00:45:46: dann auch, jetzt muss ich selber schützen, dass du dich nicht gemacht hast.
00:45:50: Jetzt tun wir die Föttern grösser und die Lokalisation festhalten.
00:45:55: schriftlich.
00:45:56: Und dann hat sie noch gesagt, jetzt könntest du den Kinderarzt informieren und die Frage in Raum stellen.
00:46:03: Hat das Kind vielleicht
00:46:04: auch
00:46:05: eine Blutgrinungstörung?
00:46:06: Gibt es auch.
00:46:07: Es gibt etwas mehr blaue Flecken, schneller blaue Flächen über.
00:46:12: Als andere, genau!
00:46:13: Ich finde, dass ist sicher ein guter Punkt zum Kontakt mit dem Kinderarzen zu geben.
00:46:20: Das habe ich beobachtet.
00:46:22: Nicht mit der Grinnung bei meinem Kind.
00:46:26: Weil,
00:46:27: wenn es die Lokalisation ist dann auch noch einmal ganz wichtig.
00:46:30: Ich
00:46:30: wollte gar nicht tiefer einbauen.
00:46:33: Das sprengt
00:46:33: der Rahmen.
00:46:35: aber ich finde auch dass du als Älteren dann hier darfst sagen ja hey danke hast du mich darauf hingewiesen?
00:46:42: Ich habe es im Kinderrat schon deponiert.
00:46:44: oder wir sind in Abklärung.
00:46:46: oder ob du auch sagen hey danke ist beobachtet.
00:46:50: Also du wirst dem Mami schon auch raten Aber auch wegen den Bemerkungen für unsichert ist, dass sie hier nochmals ein Gespräch sucht mit dem Kinderarzt.
00:46:59: Sie kann
00:47:00: mir das Richtige stehen?
00:47:02: Ja, kann sie machen.
00:47:03: und gleichzeitig finde ich, dass das Kind muss sich jetzt untersuchen lassen, damit es gesund ist.
00:47:11: Nein, nein!
00:47:11: Ich habe
00:47:12: ja nicht ... Das Gespräch, das Gespräch.
00:47:15: Also ich meine man kann ja auch ein Gespräche suchen Mit einem Kinderarzt, ohne
00:47:23: das Kind.
00:47:24: Also kannst du auch mal als Eltern mit dem Termin abmachen und das Kind zu Hause lassen.
00:47:29: Aber ich denke, ihr Buchgefühl tut sicher irgendwo bestätigen.
00:47:34: Und Geld, eine Blutgründungsstörung findest du nicht?
00:47:38: nicht erst raus, wenn die Kinder mit dem Velodown-Hilfhart.
00:47:45: Das ist schon vorher rausgekommen.
00:47:47: Nichtsdestotrotz, wir wollten das ansprechen und schauen es auch ganzheitlich an.
00:47:55: Ich hoffe, dass der kleine Wirbelwind weiterhin selbst sicher und hartnäckig seine motorischen Fähigkeiten
00:48:05: ... Mami wünscht mir gute Nerven, oder?
00:48:09: Ja genau.
00:48:12: Schöne
00:48:13: finde ich auch... Die Frage ist ja nicht ausgerichtet.
00:48:17: Er macht nur Scheisse und lasst es nicht auf mich.
00:48:21: Sie scheint doch irgendwo die Bereitschaft haben dem Kind einen Rahmen zu geben macht sich vielleicht mal Sorgen, wenn er sieht, dass es sich nicht wirklich wehmacht.
00:48:32: Aber sie scheint grundsätzlich die Offenheit zu haben und es geht nicht darum, mein Kind lasse nicht auf mich ... Sie möchte einfach, dass nichts körperlich passiert?
00:48:44: Ich danke dir, dass du diesen Blick noch hast!
00:48:46: Weisst du, falls mir das ja auch oft so ein Defizit negativ orientiert am Kind gegenüber
00:48:54: ist?
00:48:55: Und da ist jetzt mal eine Mami, die sagt, nein, mein Kind ist so und so.
00:48:58: Ist
00:48:59: ja ein Kinderbild.
00:49:00: Das
00:49:01: ist eigentlich
00:49:02: akzeptiert zu akzeptieren.
00:49:07: Ja genau.
00:49:08: Es ist eigentlich mega schön.
00:49:11: Gehen wir weiter zu unserer nächsten Frage?
00:49:14: Wir gehen weiter!
00:49:16: nicht den langen Wach, weil er heimlich am Gamen ist.
00:49:19: Wir haben es eigentlich klare Regeln aufgestellt und beschränkt sogar jeweils das W-Landpasswort.
00:49:26: Aber ab und zu fragt er mich nach einer Ausnahme, die ich im Mängnis auch gewähre, wenn auch wiederwillig.
00:49:33: Ich weiss aber die meisten von seinen Kollegen gämen ebenfalls
00:49:36: viel.
00:49:37: Dann hebt er sich aber keine Abmachungen und wartet manchmal bis wir schlafen startet seine Konsolen und spielt.
00:49:45: Und nachseliger Durchzock der Nacht ist er dann müde, was sich negativ auf seine Konzentration in der Schule auswirkt.
00:49:51: Und es macht ihn auch irgendwie dünnhäutig.
00:49:53: Wie bringen wir Ihnen dazu, sich an die Regeln zu halten?
00:49:57: Und wie können wir konsequenter mit dem umgehen?
00:50:01: Wow!
00:50:03: Ja
00:50:03: also... Zuerst
00:50:05: mal... Wo wollen wir anfangen?
00:50:07: Ja wo anfangen.
00:50:08: Also
00:50:08: regeln Konsequenzen ist sicher ein Thema, Regelverhalten.
00:50:15: Aber was mir noch zuerst in den Augen springt, ist wirklich Zähne.
00:50:19: Also das Alter ... Ich finde es ist ein Jungsalter zum ... Ich weiss nicht, was für ein Game das ist?
00:50:28: Ich bin jetzt auch nicht so in der Gamewelt grundsätzlich daheim, aber Online-Spiel mit zehn Jahren.
00:50:35: Ich wollte jetzt wirklich nicht dem Mami zutreten Aber für mich ist das aus fachlicher Sicht in diesem Alter nicht... Ja, also ich überlege gerade ob ich jetzt so ein Wort NOGO ausspreche.
00:50:50: Bedenklich?
00:50:53: Es ist für mich zu empfehlen dass man serrige Sachen nicht mit zehn macht.
00:51:00: Also das finde ich wirklich viel zu früh für einen Hirn entwickeln.
00:51:04: Ich meine da sind wir gegebenen anderen.
00:51:07: An einem Computer ist es eine, die wegen Reizverarbeitungsgeschwindigkeit und das Alter dort umzuweiten.
00:51:15: Und Game hat auch durchaus Vorteile, welche Fähigkeiten man trainieren kann.
00:51:20: Aber das Online, was da mit ihnen kommt... Das geht dann wirklich in die Kategorie von Social Media und Handy usw.. Also das geht definitiv zu weit!
00:51:34: für ein Hirn in diesem Alter, dass es das leisten könnte.
00:51:39: Dass sie sich hier regulieren könnten, weil das ist der soziale Druck, die sozialen Komponenten, das Zugörigkeitsgefühl in den Gruppen zu spielen und nichts mitzumachen, sich zu messen.
00:51:54: Das sind Dimensionen, die ein Zeijährungshirn nicht kann regulieren.
00:52:01: Da sind Älteren in der Pflicht, hier zu schützen.
00:52:06: Das ganz allgemein!
00:52:08: Jetzt ist es so und wir schauen, was man da in dieser Ausgangslage machen kann.
00:52:13: Aber du wolltest etwas sagen?
00:52:14: Sorry.
00:52:15: Du hattest nicht gesehen wie dich mit dem Kopf geknickt hat im ganzen Körper Anfomit wippen während du das erzählt hast.
00:52:22: Und am meisten habe ich Anfompipen und zustimmen, dass das Verantwortung von den Eltern ist.
00:52:28: Und zwar
00:52:29: ist das hier ganz klar, wir beschränken das WLAN-Passwort.
00:52:35: Aber es gibt Ausnahmen auch wenn bitte willig.
00:52:38: Also da bin ich dann.
00:52:40: hey du bist ja eine wachsene Person und du bist die jenige Rahmenbedingung.
00:52:43: Wenn
00:52:44: du keine Grenzensätze hast wie soll denn dein Kind Grenzen setzen oder einhalten?
00:52:49: Wie kann man dann vom Kind erwarten dass er sich reguliert?
00:52:56: Ich weiss jetzt sind wir etwas hart Aber
00:52:59: es ist... Ja, sorry not sorry.
00:53:01: Hier ist so eine Inkonsequenz hier, wo das Kind eins zu eins übernimmt an dem Modell gelernt hat und was ich auch noch sehe ... Ich sage das jetzt einmal ganz hart!
00:53:16: Ich kenne auch Rahmenbedingungen nicht aber wenn so einen jungen Menschen die Strategien entwickeln zum Regeln umgehen oder sie irgendwo wissendlich bricht, dann ist für mich auch klare Zeichen an Suchtverhalten.
00:53:33: Danke!
00:53:35: Dass das wichtiger wird als die emotionale Bindung und die potenzielle Verletzung von Kühlen.
00:53:42: Zusammenleben
00:53:43: in einer Familie?
00:53:43: Ich bin ganz bei dir.
00:53:46: Das entspricht leider den... Kriterien für Sucht, sei es für Substanzen oder eben auch für Online-Game-Sucht.
00:53:54: Wenn du anfängst zu manipulieren und zu lügen ... Wie du es schön gesagt hast, dass das Game-, das Suchtverhalten wichtiger ist als deine Familie, die du in deinem Leben lebst.
00:54:10: Wichtiger ist als deinen Alltag, als deine Schule, wenn diese Konsequenzen sich auf das auswirken.
00:54:19: Und gell, mit zehn kannst du im Fall nicht so weit in die Zukunft schauen.
00:54:23: Wenn es Verantwortung für dein eigenes Handeln ist!
00:54:26: finde ich beschränkt noch mehr als zehn Jahre.
00:54:29: Absolut!
00:54:30: Was heisst das, wenn ich heute eben die Nächte lang durchgezogen?
00:54:34: Du denkst nicht so weit, dass du dann schlechte Noten in der Schule hast und dass du gar nicht kannst irgendwie dich verwirklicher spätern weil du keine Ehre findest und weil du ... Nein,
00:54:46: das
00:54:47: hast du nicht.
00:54:49: Das Kind ist noch nie einmal in der Pubertät.
00:54:52: Ja,
00:54:54: es ist noch nicht einmal in der Pubertät.
00:54:56: Dort haben wir dann auch nochmal eine Reisenbaustelle.
00:54:59: Wir wissen ja, gell?
00:55:01: Du noch mehr als ich.
00:55:02: Was das psychologisch mit diesem Hirne macht, wenn so viel Dopamine immer ausgeschüttet wird bei diesen Games und den normalen Leben sofort und öde wirkt, dass dort eben keine Freude kannst empfinden!
00:55:16: Ich sage jetzt so banal.
00:55:17: Hey, Sonne scheint oder auch nach Regen scheint die Sonne.
00:55:22: Schau mal da schönes Rägenbogen und du kannst dich nicht an diesem erfreuen.
00:55:26: Oder dein Lieblingsessen ist auf dem Tisch und es ist dir eigentlich egal.
00:55:31: Weil deine Gedanken nur sind wenn kann
00:55:34: ich mit den Game...
00:55:36: Wenn kann ich dort Punkte oder was heisst ich?
00:55:38: Was für Game das sind?
00:55:39: Ich sag jetzt einfach so banale Das bringt mir ein Glücksmoment.
00:55:45: Ja, dann ist von so vielen Ebenen das Hirni auch am umstrukturiert werden.
00:55:52: Oder sich eben und es verhindert halt auch in diesem Sinn eine Entwicklung.
00:55:59: Es verhindern die Entwicklung ganz vielen Fähigkeiten wo du ... Als junger Mensch soll man lernen, ein Ziel haben.
00:56:08: Ich kann für etwas einsetzen und engagieren.
00:56:12: Ich könnte Bedürfnisse aufschieben und langfristig auf etwas anschaffen.
00:56:20: Es verhindert ja auch die Emotionsregulation.
00:56:23: Nicht selten ist das Game auch ein Verdrängen vom realen Leben.
00:56:29: Manchmal ist es auch eine Flucht ... weil du dort vielleicht nicht einsam bist.
00:56:33: Vielleicht hast du keine oder wenig Freunde im sozialen Umfeld und dann ist das natürlich ein schönes Angebot, da kann man sagen ja, dass spielst du halt wenigstens mit jemandem.
00:56:44: Ich sage auch nicht, dass alles am Game schlecht ist und das alle überhaupt nicht!
00:56:48: Und auch nicht dass Online-Gamer per se nicht auch gewisse Qualitäten haben kann.
00:56:53: Das hat es alles, aber es geht wie um das Mass und wie wir jetzt an diesem Beispiel gesehen haben was hier ... mit dem Verhalten passiert und wie sich das sonst noch auswirkt.
00:57:05: Du erinnerst mich jetzt gerade an einen Fall, den ich nicht ganz zusammenbringen kann.
00:57:12: Es war ein Jugendlicher, der eine schwerste neurologische Erkrankung hatte.
00:57:19: Er war im Rollstuhl, in einem Elektrorollstuhlen.
00:57:21: Er konnte noch knapp seine Augen und zwei Finger bewegen von einer Hand, sodass er die Joystick bewegen konnte und so in die digitale Welt einteilte.
00:57:34: Dort hatte er soziale Kontakte.
00:57:38: Seine Eltern haben auch beschrieben, dass sie ihm gesagt haben, jetzt hör auf so viel Game und komm mit uns mit.
00:57:45: Sie sahen, nicht möchte dort sein, an der Familie fest oder eben ... Sie haben ihn ja überall mitgenommen.
00:57:53: Aber sie haben gemerkt, er ist dabei aber nicht mit drin, also dass das eine Möglichkeit war für ihn Kontakt
00:58:04: mit anderen
00:58:05: zu haben, die eben nicht wissen wie er aussieht und nicht wissen was für ein Background er hat, wo nicht wissen, dass er körperlich völlig limitiert ist.
00:58:15: Spannende ist, dass er in so eine Fantasie-Welt ging.
00:58:22: Er hat sich selbst einen Körper ausgesucht, der sehr gross und stark ist mit breiten Schultern.
00:58:28: Dass er auch immer die ersten zwanzig Minuten in den Raum gekommen ist, ist einfach unmergerend.
00:58:36: Das war für mich ein Moment, an dem ich vor einem Bild im Tränen in den Augen hatte, weil ich das so gut nachvollziehen konnte.
00:58:44: Autonomen machen, was ich möchte.
00:58:47: Und was du sagst, Elian?
00:58:49: Wir verteufeln nicht alles.
00:58:51: Aber wir reden jetzt hier in diesem Fall von einem neu prototypischen motorisch gesunden Kind.
00:58:57: Man wüsste sonst nichts ... Ja, es scheint der
00:59:00: ... Wir tun das mal unterstrengen.
00:59:01: Nur wir sprechen als gesundes Kind sein, genau.
00:59:03: Genau, wo Anfots suchtartiges Verhalten zeigen
00:59:10: mit
00:59:11: einem älteren Teil oder ältern, ganz klar in einer Überforderung drin sind.
00:59:17: Hey,
00:59:18: sehr verständlich, gell?
00:59:19: Ja, das ergleitet
00:59:21: der Natur nicht.
00:59:22: Irgendwann ist es auch.
00:59:23: Genau wie können wir konsequent damit umgehen und Regeln einhalten?
00:59:28: Ich glaube, es fohren mal damit an, dass es keine Ausnahmen mehr gibt, sondern dass es eine Abmachung ist.
00:59:35: Und
00:59:35: dann
00:59:36: halten wir uns beide dran.
00:59:40: Also gell ich jetzt so aus dem Bauch raus.
00:59:42: ganz ehrlich Das ist etwas, was wir zuhause machen.
00:59:46: Ich älte mich hier und hätte so gerne auch das WLAN-Passwort, weil ich es mir so ... Entschuldigung, die Ausdrucksaufe ist sapp gegangen.
00:59:55: Die Regelbrüche, dass ich dann aber gemerkt habe, das ist mir jetzt eine Hintertür, das möchte ich eigentlich gar nicht, sondern ich möchte in dieser ... Beziehungsäbene mit meinen Kindern bleiben, auch wenn es mich irgendwo ein wenig
01:00:07: aufreicht.
01:00:09: Ja, wenn es streng ist.
01:00:11: Ich stand dann an der Tür und sagte, hättest du gesehen was für Zeit ist?
01:00:17: Weiss, wann haben wir abgemacht, ob du geben darfst.
01:00:20: Was ist jetzt für die Zeit?
01:00:21: Wie viel Zeit hast du überschritten?
01:00:24: Und dann kommt meine nächste Frage.
01:00:26: Was brauchst du damit das beim nächsten Mal nicht mehr passiert?
01:00:32: Das ist der aussenorientierte und bindungsorientierte Blick, ohne Sachen abzuklemmen.
01:00:41: Ja, das Abklemmen!
01:00:43: Weisst du, wir hatten jetzt gerade die letzte so ein Treffen, in dem wir durch eine Gruppe Frauen da gesessen sind?
01:00:50: Und ganz ehrlich, wenn mir jemand sagen würde... Jetzt ist deine Zeit um, du musst jetzt gehen!
01:00:58: Passiert manchmal.
01:00:59: Der Zug geht?
01:01:00: Nein aber ja, weißt du was du meinst.
01:01:04: Aber
01:01:04: das weisst du für den Zug?
01:01:05: Ja klar.
01:01:05: Das können wir auch in sozialer Situationen wissen.
01:01:07: Ich muss dann heifahren und der letzte Zug fährt oder irgendetwas.
01:01:11: Das ist letztlich eine wichtige Fähigkeit, die junge Menschen ... Man muss lernen, sich an den Stück weit zu regulieren.
01:01:21: So ist das Leben.
01:01:23: Wir können nicht alles immer verfügbar haben wie wir es dann gerne hätten und nicht ohne Konsequenzen.
01:01:29: Ich möchte noch mal kurz auf die Älteren eingehen.
01:01:32: Und ich will hier auch Verständnis äußeren, dass ich glaube, das ist natürlich eine Dynamik, wie man da reinkommt ... Wir hören und spüren die Überforderung raus.
01:01:44: Und deswegen sind auch viele Kämpfe schon gegangen, dass Amix inkonsequent wird und dann wiederwillig gewährt.
01:01:55: Ich arbeite mit Erwachsenen grundsätzlich und ich würde wirklich raten, bei den Eltern auch bei sich selber irgendwo herzschauen.
01:02:02: Und auch zu schauen was ist dann mein Verhalten?
01:02:05: Was lebe ich vielleicht auch vor in anderen Bereichen?
01:02:08: oder bin ich an mich ansprechbar?
01:02:10: Bin ich zugänglich?
01:02:11: Halte ich mich an Abmachung?
01:02:12: Also die Vorbildfunktion finde ich ganz wichtig!
01:02:18: Jetzt in diesem Beispiel würde ich wirklich dazu raten, dass sie sich eine Fachperson suchen, die sich mit dem Gaming auskennt.
01:02:26: Ich glaube so wie es denn braucht hier Unterstützung und da wird es eine längere Vorgeschichte gewesen sein, weisst du auch schon über Jahre einfach ein Erziehungsstil wo du ja nicht einfach auf den Knopf drücken von einem Tag auf den anderen kannst ändern.
01:02:39: oder dass man da vielleicht unterstellt jetzt mal aber halt weil ich auch weiss im menschlichen psychischen Entwicklung Erziehungsstil ja nicht einfach so verändert.
01:02:50: Vielleicht ist das mit den Regeln und der Inkonsequenz auch schon früher in anderen Themen so gewesen, dass man hier irgendwie als Älter in eine Führung kommt.
01:03:00: Dass man da weiss wie man in Beziehung geht.
01:03:03: Dass es irgendwo lernt würde ich wirklich Unterstützung empfehlen zu hier wieder den Zugang gefunden.
01:03:12: Die SPU Juliens haben immer die persönliche Autorität zu finden am Kind gegenüber.
01:03:18: Das, was du vorher erklärt hast eben nicht einfach weil wir die Regeln einhalten müssen sondern weil man sagt hey look das ist mir wichtig in der Familie so und so haben wir es besprochen.
01:03:28: Und wie arbeiten wir uns alle an diesem Rahmen halten?
01:03:32: Weil er wichtig ist
01:03:33: Einmal mehr Beziehungsarbeit leisten In eine Bindung hinein gehen
01:03:38: Da braucht's Beziehungsarbeit.
01:03:40: und auf der anderen Seite Die einen gehen wahrscheinlich auch einfach zur Ressourcenarbeit.
01:03:45: Oder schauen, was für Ressursen hat mein Sohn noch ausserhalb und neben dem Game?
01:03:50: Und wie können wir diese aufbauen-Supporten gestalten, weiterentwickeln, dass es auch attraktiv wird, außerhalb von etwas zu machen?
01:03:58: Ich finde das gut auch
01:04:00: dazu.
01:04:00: Danke vielmals für die Input.
01:04:03: nochmal!
01:04:04: Auch hier wieder sehr gütig mit sich als älteren Umgang.
01:04:12: Ich glaube es ist ganz wichtig, dass man als älteren Gütung mit sich umgeht.
01:04:16: Weil jeder von uns kann sich plötzlich in einer Situation vorfinden wo er denkt oh nein wie bin ich jetzt hier gelandet und jetzt sind wir irgendwie in einer Sackgasse mit unserem Kind.
01:04:29: Und was machen wir jetzt?
01:04:31: Das ist kein Schand sondern das ist aber wichtig dann dort da her zu schauen und die Verantwortung zu gehen.
01:04:38: Und ich finde das eine wunderbare Überleitung zu unseren goldenen Drehen.
01:04:42: Kannst du mal anfangen?
01:04:44: Sehr gerne.
01:04:45: Der erste Punkt ist, die Herausforderungen als Eltern sind vielfältig und genauso gibt es nicht nur einen richtigen Lösungsansatz.
01:04:55: Jede Situation braucht ein individuelles Verständnis und eine Lösungsentwicklung mit Einbezug von allen Beteiligten und gegebenenfalls auch Fachpersonen.
01:05:08: Zweitens... Die kindliche Entwicklung ist mit zunehmendem Alter am Reifen und im Städtenwandel.
01:05:15: Genauso dürfen auch mehr als Ältere in unseren älteren Rollen mitreifen.
01:05:22: Der dritte Punkt ist, die Grundlagen von allem sind den Aufbau einer vertrauensvollen und sicheren Bindung
01:05:30: zum Kind.
01:05:31: Krisen und emotionale Stürme werden zu kommen, die wir älteren können.
01:05:36: Und müssen die Kinder nicht vor allem beschützen!
01:05:40: Wirklich unsere Aufgabe ist es, diese stabile und tragfähige Basis zu pflegen, damit die Kinder zu selbstsicheren und resilienten Menschen dürfen wachsen
01:05:52: können.
01:05:53: Danke viel, vielen Dank für die Sprechstunde mit
01:05:56: dir.
01:05:57: Sehr gerne.
01:05:58: Das Gedanke-Ausduschen... Die echten Fälle, die uns in unserem Alltag begegnen.
01:06:05: Nicht nur als Fachpersonen, die auch mir selber schon mal drin gesteckt sind oder die wir beobachtet haben in unserem näheren Umfeld und ich hoffe auch dort draussen, dass sich ein paar wiedererkennt haben in unseren Antworten eine Orientierung gefunden
01:06:22: hat.
01:06:24: Dann schließe ich mich an für Abschied mit bis zum nächsten Mal!
01:06:28: Tschüss, Möckelte Tau!
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